„Austauschstudenten haben alle ein Ziel: eine schöne Zeit zu haben“
MAUTHAUSEN. Weg von zu Hause und hinaus in die Welt – davon träumen viele. Der 22-jährige Mauthausener Philipp Wöckinger konnte sich diesen Traum erfüllen. Er absolviert noch bis voraussichtlich 14. Jänner im Zuge seines Studiums Internationales Logistikmanagement an der Fachhochschule Steyr ein Auslandssemester in Örebro, Schweden.

Tips: Warum ein Auslandssemester in Schweden?
Wöckinger: Ich habe mich für Schweden entschieden, weil hier einerseits das Englisch-Niveau sehr hoch ist, und ich andererseits von der Uni einen guten Eindruck hatte. Außerdem gefallen mir auch die Landschaft und die typischen roten schwedischen Häuser.
Tips: Was ist in Schweden anders als bei uns in Österreich?
Wöckinger: Es können tatsächlich fast alle sehr gut Englisch. Leider wird es hier im Winter noch früher finster, was schon unangenehm ist.
Tips: Wie war die Corona-Situation zur Zeit des Aufenthalts?
Wöckinger: Sehr entspannt. Allerdings gab es leider gegen Ende des Semesters einige positive Fälle unter den Austauschstudenten.
Tips:Was aus Österreich wurde besonders vermisst?
Wöckinger: Das typische, österreichische Essen sowie Freunde und Familie, vor allem auch um die Weihnachtszeit.
Tips:Wie war der Alltag abseits des Studiums?
Wöckinger: Ich habe sehr oft Sport gemacht, da es am Campus ein Fitnessstudio sowie ein vielseitiges Ballsportangebot gab. Abends haben wir uns die Zeit mit gemütlichen Abenden oder Partys vertrieben.
Tips:Kannst du dir vorstellen, in Schweden dauerhaft zu wohnen? Oder sonst wo auf der Welt?
Wöckinger: In Schweden dauerhaft leben würde mir aufgrund der kurzen Sonnenzeit im Winter schwerfallen und auch generell bin ich sehr glücklich, in Österreich zu wohnen.
Tips:War während des Semesters auch Zeit zu reisen?
Wöckinger: Da ich sehr wenige Präsenzveranstaltungen hatte, konnte ich die Zeit zum Reisen nutzen. Unterwegs war ich dabei mit den anderen Austauschstudenten. Ich habe die meisten sehenswerten Städte in Schweden bereist, wie Göteborg, Malmö, Uppsala und natürlich Stockholm. Außerdem haben wir auch einen mehrtägigen Trip nach Norwegen mit Oslo und Bergen sowie in den finnischen Teil Lapplands unternommen. Nun am Ende des Semesters mussten wir die Reisen nach Kopenhagen und Helsinki wegen Corona ausfallen lassen.
Tips:Gab es besondere Momente, die wohl ewig in Erinnerung bleiben werden?
Wöckinger: Auf jeden Fall. Zum Glück wurden einige davon in Fotos festgehalten, sodass man sich immer wieder zurück erinnern kann. Auch die Offenheit und Freundlichkeit von Schweden und anderen Austauschstudenten war schön zu erleben.
Tips:Was kann man anderen jungen Menschen mitgeben, die überlegen, ein Auslandssemester zu absolvieren?
Wöckinger: Keine Angst und Scheu zu haben. Ich war vorher ziemlich unselbständig, habe mich aber sehr schnell zurechtgefunden. Außerdem ist es eine tolle Erfahrung, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Die meisten haben das gleiche Ziel – eine schöne Zeit zu verbringen – und deshalb ist das Freunde finden und Spaß haben ganz einfach.


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