Sturm "Najda" hielt Feuerwehren im Bezirk Perg auf Trab
BEZIRK PERG. Der heftige Sturm, der am Wochenende über das Mühlviertel hinweg zog, hat auch im Bezirk Perg seine Spuren hinterlassen.

Großteils handelte es sich bei den Einsätzen um umgefallene oder entwurzelte Bäume, die den heftigen Windböen nicht mehr standhalten konnten. So musste die Feuerwehr Baumgartenberg am Nachmittag des 30. Jänner zu einem Sturmeinsatz in die Ortschaft Mühlberg ausrücken. Ein Baum versperrte dort die Straße. Nach kurzen Aufräumarbeiten konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Und auch die Feuerwehr Schwertberg wurde zu einem Sturmschaden am Güterweg Hartl gerufen. Zwei Bäume konnten dem starken Wind nicht standhalten und stürzten um. Mittels Motorsäge und Muskelkraft konnte die Straße rasch wieder freigeräumt werden. Am Heimweg erhielten die Schwertberger Kameraden dann über Funk einen weiteren Auftrag beim Bahnhof. Dort musste der Gehsteig von einer umgewehten mobilen Toilette befreit werden. Gesperrt war für eine kurze Dauer die Pabneukirchner Landesstraße, da sich ein größerer Baum über die Straße gelegt hatte. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Schiff trieb auf Donau ab
Ein etwas anderer Einsatz wurde aus dem Ennshafen gemeldet. Am 30. Jänner gegen 4 Uhr verständigte ein Schifffahrtsunternehmen über Notruf die Polizei, da im Bereich des Ennshafens durch Wind und Strömung ein Arbeitsschiff in der Größe von 18 mal 11 Meter abgerissen war und auf der Donau trieb. Sowohl die See- und Stromdienstpolizei als auch die Schifffahrtsaufsicht begaben sich mit Nachtsichtgeräten auf die Suche nach der abgetriebenen Barge. Nach rund eineinhalb Stunden wurde das Schiff im Bereich Au an der Donau gesichtet. Die Bergung, welche die Schifffahrtsaufsicht veranlasste, erfolgte mit einem Schubschiff. Letztendlich entstand durch das Abtreiben weder ein Schaden an der Infrastruktur noch eine konkrete Gefährdung von Menschen, hieß es seitens der Polizei.


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