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ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Mehr als 300 Personen versammelten sich Sonntagabend am Marktplatz in St. Georgen an der Gusen zu einem Lichtermeer. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, darunter Vertreter verschiedenster Parteien und Religionen, haben den Opfern der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine gedacht.  

 (Foto: David Aigner)
(Foto: David Aigner)

Ein aus Kerzen geformtes Herz und in der Mitte ein blau-gelbes Licht in den Nationalfarben der Ukraine, berührende Musik und fünf Minuten Schweigen waren stille, aber unüberhörbare Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts. Die Teilnehmer – unter ihnen auch der Bürgermeister aus St. Georgen Andreas Derntl und die Bürgermeisterin aus Luftenberg Hilde Prandner – waren emotional bewegt. Der Krieg in der Ukraine macht fassungslos und erschüttert. Das Lichtermeer war einerseits Ausdruck der Ohnmacht und Sprachlosigkeit, andererseits ein unübersehbares Friedenssymbol. „Es geht nur im Miteinander, das Gegeneinander ist keine Option, egal ob hier in St. Georgen, in Europa oder in der Ukraine“, war die Botschaft des Personenkomitees, das die Veranstaltung organisierte. 

 


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