Parkchaos bei Kermesfest: „Wollen uns da künftig besser aufstellen“
MAUTHAUSEN. Das beliebte Brauchtumsfest des Vereins ATIB hat heuer einige Beschwerden von Anrainern ausgelöst. Die Veranstalter nehmen die Problematik ernst und wollen fürs nächste Mal ein besseres Verkehrskonzept erarbeiten.

Ein Anrainer hat sich mit seinem Unmut auch an die Perger Tips gewandt. „Die B123 ist die am stärksten befahrene Straße bei uns. Wenn da alle einfach parken und kreuz und quer über die Straße pilgern, dann kommt es zu einem Rückstau, ich versteh nicht, warum es da keine Maßnahmen gibt“, so der Anrainer (Name der Redaktion bekannt). Die Veranstaltung wurde laut Bürgermeister Thomas Punkenhofer vorschriftsmäßig angemeldet und es wurden auch Auflagen erteilt, dass es aber nicht optimal abgelaufen ist, ist auch dem Ortschef zu Ohren gekommen. Erschwerend kam noch hinzu, dass es eine zweite Veranstaltung im unmittelbaren Umfeld gab. In Absprache mit der Bezirkshauptmannschaft soll künftig ein besonderes Augenmerk auf das Verkehrskonzept bei einer solchen Veranstaltung gelegt werden. Erkan Nayir vom Verein ATIB dazu: „Das ist auch in unserem Sinne und wir wollen uns da fürs nächste Mal auch verbessern. Auf keinen Fall wollen wir, dass die Straße blockiert wird, wir wollen auch die Anrainer nicht verärgern.“ Dass es keinen Ordnerdienst gegeben hätte, entkräftet Nayir: „Es waren am Sonntag 15 Leute von uns im Einsatz und es gab auch einen Shuttle-Dienst zu zwei Parkplätzen. Wir haben aber auch festgestellt, dass Leute, die von weiter her gekommen sind, sich nicht auskennen und das dann nicht so geklappt hat.“
Die Kritik der Anrainer kann Nayir verstehen und möchte um Verständnis bitten: „Wir hatten auch zwei Jahre keine Veranstaltung und wollen einfach eine Chance, damit wir zeigen können, dass wir es auch besser lösen können, im Sinne aller.“


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