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KATSDORF. Mit der Errichtung der neuen Krabbelstube in moderner Bauweise setzt die Gemeinde Akzente im Ort.

So könnte die neue Krabbelstube aussehen. (Foto: Gemeinde)
So könnte die neue Krabbelstube aussehen. (Foto: Gemeinde)

Aufgrund der Nähe zur Landeshauptstadt ist der Zuzug junger Familien nach Katsdorf ungebrochen. Aber auch die ansässigen Familien sorgen für zahlreichen Nachwuchs – letztes Jahr gab es immerhin 30 Geburten. Die Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde stoßen daher an ihre Kapazitätsgrenzen. Im Ortszentrum soll nun eine neue Krabbelstube, die viergruppig geführt wird, errichtet werden. Die Planungen sind bereits voll im Laufen. Derzeit werden die eingereichten Angebote geprüft.

Teuerung schlug auch hier zu

„Leider ist auch dieses Projekt von der allgemeinen Teuerung im Baugewerbe betroffen. Die ersten Kalkulationen sind über ein Jahr alt, wir müssen nun die Kosten nochmals evaluieren“, sagt Bürgermeister Wolfgang Greil (VP). Fix ist für ihn aber, dass das Projekt so schnell wie möglich realisiert werden soll, am besten mit Baubeginn noch heuer.

Eine hochwertige Kinderbetreuung für junge Familien zur Verfügung zu stellen, gehört für Greil zu den Basics an Aufgaben, die jede Gemeinde erfüllen sollte. „Eine qualitativ gute Versorgung der Kleinen in einem auch baulich ansprechenden Umfeld ist die Grundlage dafür, dass Eltern wieder rasch und ohne schlechtes Gewissen in den Beruf zurückkehren. Uns als Gemeinde ist es wichtig, diese kommunalen Hausaufgaben bestens zu erledigen“, sagt der Ortschef. Schon bisher hatte die Gemeinde Katsdorf in diesem Punkt die Nase vorne. Der AK-Kinderbetreuungsatlas, in dem jedes Jahr ein Ranking unter den Kommunen in Sachen Kinderbetreuung und Versorgung der Jüngsten erstellt wird, führt Katsdorf als „1-A+“-Gemeinde an. Dies entspricht der Bestnote.

„Diesen hohen Standard wollen wir halten und mit der heurigen Investition wird uns das sicher gelingen“, so Greil.


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