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BEZIRK PERG. Im Dekanat Perg stehen in den nächsten zwei Jahren große strukturelle Änderungen an: 14 Pfarren schließen sich zu einer zusammen.

Martin Kappelmüller (li.) und Pfarrer Konrad Hörmannseder. (Foto: privat)
Martin Kappelmüller (li.) und Pfarrer Konrad Hörmannseder. (Foto: privat)

Die katholische Kirche ist von Veränderungen des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft ebenso wenig ausgenommen wie große Betriebe.

Daher tut sich etwas – auch im Dekanat Perg. In den kommenden beiden Jahren werden sich 14 Pfarren zu einer gemeinsamen zusammenschließen, die von einem Team aus Pfarrer, Pastoralvorstand und Verwaltungsvorstand geleitet wird.

Laien sollen in der Leitung der Pfarre neu mehr Verantwortung übernehmen können als bisher. Gemeinsam soll für eine zeitgemäße Entwicklung, Verkündigung, Sakramentsspendung und einen diakonalen Dienst gesorgt werden.

Die bisherigen Pfarren bleiben Pfarrgemeinden. Diese sollen ihre Feste und ihr Pfarrleben im Wesentlichen wie bisher gestalten können.

Neue Wege gehen

„Wir müssen den Änderungen, die sich in der Gesellschaft und im Glaubensleben der Menschen festgesetzt haben, Rechnung tragen und unsere Kapazitäten darauf abstimmen. Nichts zu tun wäre angesichts der enormen Veränderungen nicht verantwortungsvoll“, sagt Martin Kapplmüller, Diakon aus Schwertberg und Prozesskoordinator der Pfarre neu, an deren Spitze nicht mehr allein der Pfarrer, sondern ein Seelsorgeteam stehen soll.

Infoabend für alle Interessierten

Wie der Umstellungsprozess genau ablaufen wird, was schon geschehen und was noch zu tun ist, wird am Freitag, 29. September, um 17 Uhr bei einer Startveranstaltung im Donausaal Mauthausen präsentiert und diskutiert.

Dazu eingeladen sind nicht nur aktive Mitarbeiter, sondern alle Gläubigen, die in den Pfarren des Dekanats Perg daheim sind.


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