Wintersport in der Region: Skifahren muss nicht teuer sein
BEZIRK PERG. Dass Skifahren teuer geworden, bestreitet niemand mehr. Es gibt jedoch auch Alternativen zu den großen Skigebieten und teurer Ausrüstung, die das Geldbörsel entlasten.

Das Glück liegt so nah: Der Schorschi-Lift in St. Georgen am Walde ist vielen im Bezirk ein Begriff.
Vielleicht haben Ihre Kinder oder Sie selbst dort das Skifahren gelernt. Seit 40 Jahren gibt es den Liftbetrieb im Norden des Bezirks.
Während sich Tageskarten in anderen Skigebieten im Bereich von 70 bis 80 Euro bewegen, kosten sie am Schorschi-Lift 22 Euro für Erwachsene, 17 für Kinder. Kinder unter vier Jahren nutzen die Liftanlage kostenlos, zwischen vier und sechs Jahren für sechs Euro.
„Der Großteil unserer Besucher sind Familien mit Kindern. Sie schätzen die Übersichtlichkeit unserer Piste“, so der Verein, der den Lift betreibt.
Dass Skifahren in der Region immer beliebter wird, zeige sich seit der Coronapandemie. Der Schorschi-Lift werde seither mehr geschätzt. Das Einzugsgebiet reicht mittlerweile bis über Amstetten hinaus.
Auch Turn- und Seniorengruppen schätzen das Angebot. Die kurze Anreise und das Vergnügen, nicht den ganzen Tag auf den Brettern stehen zu müssen, locken Skifahrer nach St. Georgen am Walde.
Ausrüstung leihen
Dass Ski oder Snowboards nicht immer teuer gekauft werden müssen, zeigt auch das Sportfachgeschäft Sport Mayr in Schwertberg.
Nebst einer Secondhandbörse für Kinderski gibt es auch die Möglichkeit, sich Ski, Snowboards und Skischuhe auszuleihen.
So möchte der Betrieb allen Kindern das Skifahren ermöglichen.
Pro Tag kostet ein Leihski beispielsweise 18 Euro, ein Leihschuh acht Euro. Selbst für Skikurse gibt es ein Angebot, das Ski und Schuh beinhaltet und für eine Woche 50 Euro kostet.
Der Service ist sehr begehrt und so sollte man bald genug dran sein, um sich Leihausrüstung zu sichern.


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