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Stefan Hirschhofer aus Luftenberg hat dank perfekter Rettungskette überlebt

Online Redaktion, 17.02.2025 11:42

LUFTENBERG. Dank einer perfekt funktionierenden Rettungskette ist Stefan Hirschhofer aus Luftenberg noch am Leben. Der 34-Jährige hatte vor einem Jahr beim Laufen einen Kreislaufstillstand erlitten. Couragierte Ersthelfer reanimierten ihn erfolgreich. Ein Jahr nach dem Schicksalstag traf Stefan nun seine Retter.

  1 / 2   Patient Stefan Hirschhofer, flankiert von den Ersthelfern Margarita Schöfl und Eckhart Herbe, Sanitäterteam Marlene Kröpfl und Tobias Fleischanderl (im Fahrzeug) sowie Notfallsanitäter Egon Leitner und Notarzt Dr. Roland Stöger. (Foto: Stephan Herbe/OÖRK)

Beim Lauftraining beim Donaukraftwerk Abwinden-Asten brach der sportliche Luftenberger Stefan Hirschhofer im Februar 2024 plötzlich zusammen. Ohne das geringste vorhergehende Anzeichen versagte sein Herz und es kam zu einem Kreislaufstillstand.

Krankenschwester und Rettungssanitäter zufällig vor Ort

Doch der Luftenberger hatte großes Glück. Denn zufällig kam Margarita Schöfl, eine pensionierte Krankenschwester aus St. Georgen/Gusen, auf ihrem Fahrrad vorbei und wusste sofort, was zu tun ist.

Schöfl: „Ich habe einen Notfallcheck durchgeführt und, als ich keinen Kreislauf feststellte, zu reanimieren begonnen.“ Die pensionierte Krankenschwester forderte die Umstehenden auch dazu auf, den Notruf zu wählen, was auch geschah.

Auch der freiwillige Rettungssanitäter Eckhart Herbe kam zufällig vorbei und setzte gemeinsam mit Margarita Schöfl die Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungswagens fort.

Erfolgreicher Einsatz

Das junge Sanitäterteam Tobias Fleischanderl und Marlene Kröpfl machten sofort den Defibrillator einsatzbereit. Mit dem ersten gezielten Stromstoß begann Stefans Herz wieder zu schlagen und seine Atmung setzte wieder ein. Sein Zustand stabilisierte sich zum Glück rasch.

Nach der notfallmedizinischen Stabilisierung durch Notarzt Dr. Roland Stöger und Notfallsanitäter Egon Leitner wurde der Patient auf die Herzintensivstation des Kepler Universitätsklinikums gebracht, wo er nach einigen Tagen im künstlichen Tiefschlaf schrittweise wieder ins Alltagsleben erwachte.

 Wieder vollständig genesen

Heute ist er vollständig genesen, arbeitet wieder und genießt sein Leben – geschützt durch einen implantierten Minidefibrillator. „Ich bin wieder völlig gesund, ohne Einschränkungen. Außer, dass mir einige Tage Erinnerung fehlen. Auch die Rehabilitation verlief positiv“, erzählt Stefan.

Dem Geretteten ist es ein Anliegen – ausgehend von seinen eigenen Erlebnissen – zu Zivilcourage und Erste-Hilfe-Kurs aufzurufen: „Ich hatte das Glück, durch eine großartige Helferkette nicht nur überlebt zu haben, sondern auch wieder gesund zu sein. Mein Appell an alle: Lernt Erste Hilfe und traut euch, im Notfall auch zu handeln! Jeder kann Opfer werden – aber jeder auch Lebensretter!“

 

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