"2026 wird ein Jahr voller Aufbruchsstimmung, neuer Impulse und zukunftsorientierter Regionalentwicklung"
BEZIRK PERG. Hoch hinaus zur Gobelwarte in Grein oder zum Aussichtsturm in Naarn, historische Orte und Museen entdecken oder sich in einem Motorikpark austoben: Der Bezirk Perg bietet viele Highlights, die Dank der LEADER-Region Perg-Strudengau erlebbar sind. Im Gespräch mit Tips blickt Geschäftsführer Manfred Hinterdorfer auf die vergangenen Jahre zurück und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2026.
Die LEADER-Region Perg-Strudengau umfasst 24 Gemeinden des Bezirkes Perg – nur St. Georgen am Walde und Luftenberg an der Donau gehören nicht dazu. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und Abwanderungen entgegenzuwirken. Finanziert werden die Vorhaben der LEADER-Region mit Mitteln der EU, des Bundes sowie des Landes. Im vergangenen Jahr 2025 feierte die LEADER-Region Perg-Strudengau ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung wurden mehr als 200 Projekte umgesetzt. „Diese Projekte haben unsere Region lebendiger, innovativer und zukunftsfähiger gemacht“, freut sich Nikolaus Prinz, Obmann der LEADER-Region Perg-Strudengau.
Ideen direkt aus der Region
Woher die Ideen für LEADER-Projekte kommen? Direkt aus der Bevölkerung. „Ich schätze die engagierten Menschen hier“, sagt Manfred Hinterdorfer, der seit 18 Jahren Geschäftsführer der LEADER-Region Perg-Strudengau ist. „Auch nach 25 Jahren gibt es keinen Mangel an Projektideen – die Zusammenarbeit macht wirklich Freude.“
Höhepunkte aus dem Jahr 2025
Im Jahr 2025 konnte die LEADER-Region Perg-Strudengau zahlreiche Projekte erfolgreich abschließen. Dazu zählen die Attraktivierung der Aiserbühne in Schwertberg, die Errichtung der Gusental-Terrasse in Katsdorf als Freizeitbereich für alle Generationen, die Eröffnung des Heimatmuseums Pergkirchen und die Errichtung des Skaterparks in Saxen. Außerdem wurde in Arbing das neue Themenwanderwegenetz „Auf den Spuren der Wetzel und Walchen“ eröffnet. Und mit dem Wandermarathon „Strudengauer 9er“ können Besucher seit vergangenem Jahr neun Gemeinden und ihre touristischen Highlights erkunden – um nur einige Projekte vor den Vorhang zu holen.
Regionalshop entsteht in St. Thomas am Blasenstein
Tips ist neugierig, was sich in der LEADER-Region Perg-Strudengau im Jahr 2026 tun wird: „Mit einem breiten Maßnahmenpaket und einer klaren Zukunftsstrategie starten wir dynamisch ins neue Jahr“, erzählt Hinterdorfer. „Ein zentraler Schwerpunkt zu Jahresbeginn liegt auf der Förderung regionaler Produkte. In St. Thomas am Blasenstein entsteht ein neuer Regionalshop, der hochwertige Erzeugnisse aus der Region bündeln und die lokale Versorgung nachhaltig stärken wird.“ Der Regionalshop soll im Frühling 2026 errichtet werden und im Sommer starten. Betrieben wird er von einer Gruppe Direktvermarkter rund um Martin Mühllehner.
Neues Leben für die Burgruine Spilberg
In der Burgruine Spilberg in Langenstein ist die Errichtung eines Besucher- und Ausstellungsraums geplant, zudem wird die ehemalige Burgsakristei gesichert und für Besucher zugängig gemacht. „Nachdem die bereits vorgenommenen Renovierungsarbeiten im Turm bei der Bevölkerung sehr gut angenommen werden und immer mehr Schulklassen, Kindergärten und Besuchergruppen kommen, wollen wir dieses Kulturgut weiter erhalten, ein Raum für Besucher und Fundstücke ist daher eine optimale Ergänzung“, betont Burgpfleger Ernst Mitmannsgruber.
Jerusalem-Weg soll internationale Sichtbarkeit stärken
Ein weiterer Meilenstein im Jahr 2026 ist die Professionalisierung des Jerusalem-Wegs in seiner Gründungsregion im Bezirk Perg. „Dieses Leitprojekt stärkt die internationale Sichtbarkeit des Pilger- und Friedenswegs und hebt seine kulturelle und touristische Bedeutung hervor“, so Hinterdorfer. Kurz vor der Fertigstellung stehen zudem der neue Energiethemenweg in Münzbach und das Mountainbike-Wegenetz im Bezirk Perg. Mit Unternehmensförderungsprogrammen will die LEADER-Region Perg-Strudengau außerdem auch die Wirtschaftskraft im Bezirk Perg stärken. „2026 wird ein Jahr voller Aufbruchsstimmung, neuer Impulse und zukunftsorientierter Regionalentwicklung“, fasst Hinterdorfer zusammen.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden