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Studierende präsentierten Raumplanungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn

Jennifer Wiesmüller, 30.01.2026 10:34

PERG. In mehr als 11.000 Arbeitsstunden erarbeiteten 36 Raumplanungs-Studierende der Technischen Universität Wien in diesem Wintersemester neun räumliche Entwicklungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn mit ihren Gemeinden Perg, Schwertberg, Naarn und Arbing. Die Ergebnisse stellten sie im Kulturzeughaus Perg politischen Vertretern der Stadtregion vor.

  1 / 3   Volles Haus bei der Präsentation der Entwicklungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn. (Foto: Stadtamt Perg)

Die Stadtregion zeichnet eine hohe Lebensqualität, die wirtschaftliche Stärke sowie eine gute Kultur der interkommunalen Zusammenarbeit aus. Darauf aufbauend wurden in den räumlichen Entwicklungskonzepten mit den klingenden Namen wie etwa „Verstrickt und zaumgenäht“ oder „Produktivregion“ Zukunftsbilder für die Region für ihre Siedlungsentwicklung, Naturräume und Mobilität entworfen. Aus den Konzepten wurden insgesamt 220 Maßnahmenvorschläge abgeleitet sowie neun konkrete Leitprojekte erarbeitet.

„Wir sind sehr dankbar für diese lohnende Kooperation mit der Technischen Universität Wien“, betonte Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Anton Froschauer (ÖVP). „Die fachlichen Impulse und der unvoreingenommene Blick der Studierenden hilft uns in der Region, gute Entscheidungen zu treffen, um unsere Entwicklungspotentiale auch zu nutzen.“

Studierende verbrachten vier Workshops-Tage in der Region

Das Studienprojekt startete im Oktober mit einem viertägigen Workshop der Studierenden in der Stadtregion. Dabei standen zum Kennenlernen der Region unter anderem Gemeindebesuche, Impulsvorträge sowie ein Betriebsbeuch im LOC-Werk in Arbing am Programm. Unter der Leitung von Studiendekan Professor Thomas Dillinger erfolgte die Analyse und Erarbeitung der räumlichen Entwicklungskonzepte über das gesamte Wintersemester hinweg in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern und den Gemeindeverwaltungen.

Als fachliche und organisatorische Schnittstelle zwischen Universität und Region stand Christoph Artner-Sulzer von der Regionalmanagement-Geschäftsstelle Mühlviertel zur Seite. Das Projekt wurde im Rahmen des EUREGIO-Kooperationsfonds unterstützt.

Die Ergebnisse werden Anfang März auf folgender Website veröffentlicht: www.p2.dap.tuwien.ac.at


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