Martina Kranzl ist die neue Bürgermeisterin der Gemeinde Mitterkirchen
MITTERKIRCHEN. Der Gemeinderat von Mitterkirchen wählte in seiner heutigen Sondersitzung Martina Kranzl (ÖVP) mit zwölf von 19 Stimmen zur neuen Bürgermeisterin von Mitterkirchen.
Der scheidende Bürgermeister Herbert Froschauer trat mit 16. Jänner auf eigenen Wunsch zurück. Er war insgesamt 28 Jahre in der Gemeindepolitik in Mitterkirchen tätig, davon zehn als Bürgermeister, und beschrieb diese Zeit in seiner Abschiedsrede als sehr schön, aber auch fordernd. Im vollen Saal des Gasthauses Häuserer in Mitterkirchen wurde er mit einem tosenden Applaus verabschiedet.
„Der beste Lehrmeister“
„Zahlreiche Projekte tragen Herbert Froschauers Handschrift und werden auch in Zukunft sichtbare Zeichen seiner Arbeit in Mitterkirchen sein“, lobte die neue Bürgermeisterin Martina Kranzl, die Arbeit ihres Vorgängers. „Für mich war Herbert Froschauer der beste Lehrmeister.“
Erste Frau an der Gemeinde-Spitze
Martina Kranzl wurde von Bezirkshauptmann Werner Kreisl feierlich als neue Bürgermeisterin angelobt. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze der Gemeinde Mitterkirchen. Sie engagiert sich bereits 28 Jahre lang in der Mitterkirchner Gemeindepolitik und war davon zehn Jahre als Vizebürgermeisterin tätig. „Ich trete das Amt der Bürgermeisterin mit großer Freude und einem tiefen Gefühl der Verantwortung an“, betonte Martina Kranzl. Ihr zur Seite steht als neuer Vizebürgermeister Rudolf Wimmer-Haubner. Den Fraktionsvorsitz der ÖVP Mitterkirchen übernimmt Sabine Lichtenberger, die nun neu im Gemeindevorstand ist. Renate Aigner rückte in den Gemeinderat nach.
Landeshauptmann Thomas Stelzer gratulierte
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) übermittelte in einer Aussendung seine Glückwünsche „Ich gratuliere Martina Kranzl sehr herzlich zur Wahl. Sie steht für jene Werte und Fähigkeiten, die für Lebensqualität und Zusammenhalt in einer Gemeinde entscheidend sind: Verantwortungsbewusstsein, Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit – gepaart mit gesundem wirtschaftlichem Sachverstand. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Persönlichkeiten wie sie, die sich verlässlich und mit Hausverstand für die Gemeinschaft einsetzen.“ Gleichzeitig dankt Stelzer ihrem Vorgänger: „Herbert Froschauer hat sich über viele Jahre mit großem Engagement für Mitterkirchen eingesetzt. Mit seiner typisch oberösterreichischen Anpacker-Mentalität, seiner Weitsicht und seiner Nähe zu den Menschen hat er die positive Entwicklung der Gemeinde nachhaltig geprägt. Dafür gilt ihm mein aufrichtiger Dank.“
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