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KATSDORF. Das Welthaus der Diözese Linz präsentiert im Rahmen der Initiative „Fernsicht 2026“ am Donnerstag, 9. April, 19 Uhr, im Kino Katsdorf die Dokumentation „Kein Gold für Kalsaka“.

„Kein Gold für Kalsaka“ beleuchtet die Auswirkungen des Goldabbaus auf die Bevölkerung in Burkina Faso. (Foto: EZEF)

Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines Dorfes in Burkina Faso, in dessen Gebiet ein großes Goldvorkommen entdeckt wurde. Eine britische Minengesellschaft erhielt die Schürfrechte und versprach Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung. Nach einigen Jahren wurde die Mine jedoch geschlossen. Zurück blieben zerstörte Felder, verschmutztes Wasser und fehlende Entschädigungen für die Bevölkerung. Von den insgesamt 18 Tonnen Gold, die gefördert wurden, profitierte die lokale Bevölkerung nicht.

Der Film zeigt die Folgen des Rohstoffabbaus und dokumentiert den Widerstand der betroffenen Menschen gegen den Verlust ihrer Lebensgrundlage.

Anschließende Filmgespräche

Im Anschluss an die Vorstellung im Kino Katsdorf gibt es ein Filmgespräch mit Johannes Knierzinger (Uni Wien) und Othmar Weber (VEZ). Johannes Knierzinger forscht und publiziert unter anderem zu Bergbau in Westafrika und europäischer Rohstoffpolitik. Othmar Weber ist seit 1996 in der VEZ (Vereinigung für Entwicklungszusammenarbeit) in Burkina Faso in den Bereichen Brunnenbau, Schule, Gesundheit, Werkstätten und Energieversorgung tätig und hat zahlreiche Projektreisen mit Arbeitseinsätzen nach Burkina Faso unternommen.

Der Eintritt ist frei. Reservierungen: www.kino-katsdorf.at/ticketreservierung


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