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Primärversorgungszentrum Schwertberg wurde feierlich eröffnet

Jennifer Wiesmüller, 15.05.2026 10:08

SCHWERTBERG. Im Rahmen eines Festakts mit zahlreichen Ehrengästen, darunter Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP), wurde die Eröffnung des neuen Primärversorgungszentrums in Schwertberg gebührend gefeiert.

  1 / 2   Die Allgemeinmedizinerinnen Marissa Santer (4.v.l.), Julia Wegscheider (5.v.l.) und Magdalena Reiter (6.v.l.) durchschnitten gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen symbolisch das Eröffnungsband. (Foto: Tips)

Seit 1. April steht der Bevölkerung im Bezirk Perg mit dem neuen Primärversorgungszentrum Schwertberg in der Kalvarienbergstraße 1a eine moderne und wohnortnahe medizinische Anlaufstelle zur Verfügung. Die drei Allgemeinmedizinerinnen Magdalena Reiter, Marissa Santer und Julia Wegscheider bieten gemeinsam mit einem multiprofessionellen Team aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen eine umfassende Betreuung aus einer Hand. Neben der hausärztlichen Versorgung umfasst das Angebot unter anderem Physiotherapie, Sozialarbeit, Psychotherapie, Logopädie, Diätologie und Ergotherapie. Mit erweiterten Öffnungszeiten an fünf Tagen pro Woche wird die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig gestärkt.

Drei Allgemeinmedizinerinnen vor Ort

„In unserem Primärversorgungszentrum erleben wir täglich, wie patientennahe und gut organisierte Medizin funktioniert. Für die Patienten bedeutet das kurze Wege und umfassende Betreuung aus einer Hand – von akuten Beschwerden bis zur Prävention“, betont Allgemeinmedizinerin Magdalena Reiter. „Die enge Zusammenarbeit im Team sei dabei wesentlich“, ergänzt Allgemeinmedizinerin Marissa Santer: „Gemeinsam mit Ordinationsassistenten, Pflegekräften und Therapeuten können wir Behandlungen optimal abstimmen und individuell auf unsere Patienten eingehen.“ Allgemeinmedizinerin Julia Wegscheider unterstreicht zudem die Bedeutung des Primärversorgungszentrums für die regionale Versorgung: „Primärversorgungszentren ergänzen das bestehende Netz der allgemeinmedizinischen Ordinationen und stärken gemeinsam mit den niedergelassenen Kollegen die wohnortnahe medizinische Betreuung.“

„Stärken das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung“

„In Oberösterreich arbeiten wir tagtäglich gemeinsam daran, dass die Menschen gut und gesund leben können – heute und bis ins hohe Alter“, betont Gesundheitslandesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. „Deshalb bauen wir die Gesundheitsversorgung in allen Regionen unseres Bundeslandes konsequent weiter aus. Primärversorgungseinrichtungen leisten dabei einen wichtigen Beitrag, weil sie umfassende medizinische Betreuung mit multiprofessioneller Zusammenarbeit und erweiterten Öffnungszeiten verbinden. Der bewährte Weg des Miteinanders von Gesundheitskasse, Ärztekammer und Land Oberösterreich hat sich dabei als großer Erfolg erwiesen. Mit dem neuen Primärversorgungszentrum Schwertberg schaffen wir für die Menschen im Bezirk Perg eine moderne, leicht zugängliche erste Anlaufstelle und stärken gleichzeitig das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung.“

1,6 Millionen Euro investiert

„Mit dem Primärversorgungszentrum Schwertberg entsteht ein modernes Versorgungsangebot, das den Menschen in der Region eine umfassende Betreuung unter einem Dach bietet“, betont Ursula Krepp, Vorsitzende des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse in Oberösterreich. „Gerade die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Gesundheitsberufe sowie die erweiterten Öffnungszeiten bringen für unsere Versicherten einen spürbaren Mehrwert im Alltag. Gleichzeitig schaffen wir damit langfristig stabile Strukturen für die hausärztliche Versorgung im Bezirk Perg. Allein für die Primärversorgungseinheit in Schwertberg investieren wir 2026 als Österreichische Gesundheitskasse 1,6 Millionen Euro.“

Mehr als 20 Primärversorgungseinheiten in Oberösterreich

„Die Primärversorgung ist neben Wahlarztpraxen, Einzel- und Gruppenordinationen und jeder anderen Form der ärztlichen Zusammenarbeit ein weiterer Baustein in der Versorgungslandschaft“, erklärt Silke Haim, Finanzreferentin-Stellvertreterin der Ärztekammer für Oberösterreich. „Gerade in Ballungsräumen und wachsenden Regionen sind Primärversorgungseinheiten eine wichtige Ergänzung im niedergelassenen Bereich und stärken mit mittlerweile mehr als 20 Standorten in Oberösterreich die Versorgungssicherheit. Sie bieten wohnortnahe Betreuung, bündeln unterschiedliche Gesundheitsberufe unter einem Dach und sind ein weiterer Baustein in der Versorgungslandschaft. Gleichzeitig ermöglichen sie insbesondere jungen Ärzten attraktive Formen der Zusammenarbeit und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir müssen weiterhin gemeinsam mit allen Verantwortlichen im Gesundheitswesen intensiv daran arbeiten, die Versorgung im niedergelassenen Bereich zu stärken.“

Große Freude beim Ortschef

Max Oberleitner, Bürgermeister der Marktgemeinde Schwertberg, ist stolz darauf, dass das Primärversorgungszentrum in Schwertberg so modern und zukunftsorientiert umgesetzt wurde: „Bewusst haben wir einen Standort im Zentrum der Gemeinde gewählt, um der Bevölkerung kurze Wege und eine bestmögliche Erreichbarkeit zu gewährleisten. Damit ist die Gesundheitsversorgung in Schwertberg langfristig gesichert. Gleichzeitig profitieren unsere Bürger von einem breiten Angebot an Ansprechpartnern und Spezialisten aus unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen.“


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