Zwei Parkbänke in Baumgartenberg gegen Gewalt an Frauen gestaltet
BAUMGARTENBERG. Mit zwei neu gestalteten Parkbänken setzt die Gemeinde Baumgartenberg ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Das Projekt wurde vom Verein Freizeitfüxe gemeinsam mit der Volksschule Baumgartenberg und der Initiative StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt umgesetzt.

Baumgartenberg ist bereits die zwölfte Gemeinde im Bezirk Perg, in der Parkbänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen aufgestellt werden. Gestaltet wurden die beiden Bänke von Schülern der Klasse 1A der Volksschule Baumgartenberg im Rahmen eines Workshops.
Dabei wurde mit den Kindern über persönliche Grenzen, Respekt und die Bedeutung eines klaren „Stopp“ gesprochen. Ziel war es, schon früh ein Bewusstsein für ein respektvolles Miteinander und Gewaltprävention zu schaffen.
Kinder gestalten Zeichen gegen Gewalt
„Mir ist das Thema äußerst wichtig, weil Frauen auch heute noch oft benachteiligt sind. Es ist sinnvoll, bereits bei den Kindern anzusetzen und Aufmerksamkeit zu schaffen“, betont Klassenlehrerin Gerti Lehner.
Auch Katharina Wolfschläger, Obfrau des Vereins Freizeitfüxe, unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Es ist uns wichtig, sichtbare Zeichen gegen Gewalt zu setzen.“
Eine der Parkbänke bleibt vor der Volksschule Baumgartenberg, die zweite soll künftig im Ortszentrum bei der Gemeinde aufgestellt werden.
Bürgermeister Alexander Leutgeb (SPÖ) begrüßt die Initiative: „Es freut mich, dass diese Bänke künftig im Ort auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen und dass die Umsetzung gemeinsam mit der Volksschule gelungen ist.“
Die Initiatoren sehen in der Präventionsarbeit mit Kindern einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles und gewaltfreies Zusammenleben.


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