Jerusalemweg in der Gründungsregion eröffnet
ARBING. Der Jerusalemweg wurde in seiner Gründungsregion ausgebaut und neu beschildert. Bei der Eröffnung am 29. Juli machten sich internationale Gäste sowie Pilger gemeinsam auf den Weg von Arbing nach Grein.

Mit einer Feier in Arbing wurde das LEADER-Projekt „Professionalisierung des Jerusalemwegs in der Gründungsregion“ offiziell eröffnet. Unter den Teilnehmern waren Vertreter aus Politik, Gemeinden und Tourismus sowie Pilger aus mehreren Ländern.
Gründung des Jerusalemweges
Initiator Johannes Aschauer erinnerte an die Entstehung des Weges. Am 24. Juni 2010 war er mit Begleitern von Arbing aus zu Fuß in Richtung Jerusalem aufgebrochen. Die rund 5.000 Kilometer lange Reise führte durch zehn Länder bis nach Bethlehem. Daraus entwickelte sich in den vergangenen 16 Jahren ein internationales Friedensprojekt.
Von Arbing bis nach Jerusalem
Mit Unterstützung der LEADER-Region Perg-Strudengau wurde der Weg in der Gründungsregion nun weiterentwickelt. Zwischen Abwinden und Luftenberg an der Donau, Arbing und Grein entstand eine durchgehende Beschilderung. Auch von Schwertberg führt ein Zubringer auf die Route.
Neue Infrastruktur für den Friedensweg
Entlang des Weges wurden sieben Solarbänke und zehn Informationstafeln aufgestellt. Eine neue App bietet digitale Karten, eine Offline-Navigation, Pilgerstempel und den Zugang zu einem internationalen Pilgernetzwerk. Auch die Website des Jerusalemwegs wurde überarbeitet.
36 Kilometer durch acht Gemeinden
Der Abschnitt durch die Gründungsregion ist rund 36 Kilometer lang. Er führt durch Mauthausen, Luftenberg, St. Georgen an der Gusen, Langenstein, Schwertberg, Arbing, Saxen und Grein.
Als gut erreichbare Tagesetappe bietet sich die rund 16 Kilometer lange Strecke von Arbing nach Grein an. Beide Orte sind an das Bahnnetz angebunden.
Der Jerusalemweg umfasst auf seiner Hauptroute mehr als 8.000 Kilometer. Zubringer aus mehreren europäischen Ländern führen in Richtung Jerusalem. Der Weg verbindet Menschen aus mehr als 110 Nationen.
Gemeinsame Wanderung
Zum Abschluss versammelten sich die Teilnehmer rund um die neu errichtete Friedenstaube. Nach dem Jerusalemweg-Lied und dem Bandschnitt startete die gemeinsame Wanderung nach Grein.


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