Rechberger führt Schulmilchbauern an
LINZ/RECHBERG. Josef Bauernfeind aus Rechberg übernimmt die Obmannschaft der oberösterreichischen Schulmilchbauern von Hannes Strobl. Der Wechsel fällt mit dem Start ins Schuljahr 2026/27 zusammen. Am 30. September ist Weltschulmilchtag.

Josef Bauernfeind will sich dafür einsetzen, dass Schulmilch auch künftig in Schulen und Kindergärten angeboten wird. Der Schulmilchbauer bewirtschaftet mit seiner Frau Anita einen Bio-Heumilchbetrieb in Rechberg. Ein Teil der Milch ihrer 30 Kühe wird am Hof zu Schulmilchprodukten verarbeitet und an Bildungseinrichtungen im Umkreis von rund 40 Kilometern geliefert.
Rund 26.000 Kinder werden beliefert
Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Oberösterreich beliefern derzeit 17 Schulmilchbetriebe knapp 500 Bildungseinrichtungen und erreichen damit rund 26.000 Kinder.
Die oberösterreichische Schulmilchversorgung besteht seit 1995. Zum Sortiment gehören neben Trinkmilch unter anderem Kakao, Vanillemilch und Fruchtjoghurt. Kakao macht laut Pressemitteilung mehr als 60 Prozent des Absatzes aus.
Bauernfeind folgt auf Hannes Strobl. Dieser entwickelte während seiner Tätigkeit einen Schulmilchbecher aus recyceltem Kunststoff, für den er mehrere Auszeichnungen erhielt.
Aktion vor dem Linzer Landhaus
Anlässlich des Weltschulmilchtages am 30. September verteilten Bauernfeind und Strobl gemeinsam mit Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl am 28. September Schulmilchprodukte und Informationen vor dem Linzer Landhaus.
Das EU-Schulprogramm unterstützt die Verteilung von Milchprodukten in Bildungseinrichtungen und sieht auch begleitende Angebote wie Verkostungen und Exkursionen vor.








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