Sechs Zivildiener beenden ihren Dienst im Bezirk Perg
BEZIRK PERG. Neun Monate im Rettungsdienst liegen hinter sechs jungen Männern: Ende September beendeten sie ihren Zivildienst beim Roten Kreuz im Bezirk Perg. Gemeinsam blickten sie bei ihrer Verabschiedung auf besondere Einsätze, neue Freundschaften und persönliche Erfahrungen zurück.

Felix Fröller war an der Ortsstelle St. Georgen an der Gusen tätig und bereits zuvor freiwillig beim Roten Kreuz aktiv. Besonders in Erinnerung blieb ihm eine Reanimation. Monate später erfuhr er, dass der Patient das Krankenhaus wieder verlassen konnte. „Man macht gefühlt 10 Jahre Lebenserfahrung in neun Monaten“, fasst Fröller seine Zeit zusammen.
Besonderes Erlebnis
Michael Haider absolvierte seinen Dienst hauptsächlich in Waldhausen und teilweise in Grein. Er kennt das Rote Kreuz bereits aus seiner Kindheit und war beim Jugendrotkreuz aktiv. Zu seinen prägenden Erlebnissen gehörte die Großübung Triton 26. „Selbst nach Dienstschluss blieb ich häufig noch freiwillig auf der Dienststelle“, erzählt Haider.
Viele kleine Dinge mit großer Wirkung
Marco Hofer war an der Ortsstelle Perg im Einsatz. Freunde und ein Schnuppertag hatten ihn dazu bewogen, seinen Zivildienst beim Roten Kreuz zu absolvieren. Besonders mitgenommen hat er die Erkenntnis, dass vermeintlich kleine Tätigkeiten für andere Menschen eine große Wirkung haben können. Auch die neuen Kontakte und die Anerkennung in der Bevölkerung blieben ihm in Erinnerung.
Zivildiener sind laut Rotem Kreuz bei rund einem Drittel aller Rettungseinsätze in Oberösterreich dabei. Jährlich absolvieren rund 650 junge Männer ihren Zivildienst beim Oö. Roten Kreuz. Rund 80 Prozent bleiben anschließend als freiwillige Mitarbeiter erhalten.








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