Seniorenbund Perg stellt Gemeinschaft in den Mittelpunkt
BEZIRK PERG. Begegnungen ermöglichen, Zusammenhalt stärken und füreinander da sein: Das sind die Ziele des OÖ Seniorenbundes für das kommende Jahr. Bei einem Bezirksbesuch präsentierten Landesobmann Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Franz Ebner das Jahresmotto 2027. Es lautet: „Begegnung, die bereichert. Gemeinschaft, die bleibt.“

Im Mittelpunkt des Treffens mit den Funktionären im Bezirk Perg standen die Jahresplanung und die Aktivitäten für das kommende Jahr. Der Seniorenbund bietet mit Kultur- und Sportveranstaltungen, Reisen, Ausflügen, Bildungsangeboten und Stammtischen zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen und gemeinsam aktiv zu sein.
Die 421 Ortsgruppen in Oberösterreich bilden dafür die Basis. Gemeinschaft bedeute aber auch, füreinander da zu sein, wenn jemand aufgrund des Alters oder gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr an Veranstaltungen teilnehmen könne, betonen Pühringer und Ebner.
11.000 ehrenamtliche Funktionäre
Eine wichtige Rolle spielen dabei die ehrenamtlichen Funktionäre. Rund 11.000 sind oberösterreichweit für den Seniorenbund tätig. Sie organisieren Aktivitäten, halten Kontakt zu den Mitgliedern und leisten damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Reisen, Kultur und Bewegung
Auch 2027 ist ein umfangreiches Programm auf Landes-, Bezirks- und Ortsebene geplant. Ein Höhepunkt wird die Landeskulturreise in die Toskana im September und Oktober sein. Daneben stehen Kultur, Reisen, Bildung, Bewegung und gemeinsame Veranstaltungen auf dem Programm.
Der Seniorenbund möchte außerdem weiterwachsen. Anlässlich seines 70-Jahr-Jubiläums läuft bis 25. Juni 2027 die Mitgliederaktion „Jedes Mitglied wirbt ein Mitglied“. Sie wurde am 26. Juni 2026 gestartet.
Aktivpension ab 2027
Ein weiteres Thema ist die beschlossene Aktivpension. Wer nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters freiwillig weiterarbeitet, soll ab 1. Jänner 2027 einen Steuerfreibetrag von bis zu 1.250 Euro monatlich beziehungsweise 15.000 Euro jährlich erhalten. „Wer länger arbeiten will, soll dafür belohnt werden. Die Aktivpension setzt hier ein wichtiges Signal und ist eine Anerkennung für jene, die freiwillig weiterarbeiten wollen“, erklären Pühringer und Ebner.








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