Rechberger Allerlei: Super-8-Filme im Großdöllnerhof
RECHBERG. Wohl kaum ein Mensch hat in Rechberg so viel Geschichte geschrieben wie Ökonomierat Karl Weichselbaumer trotz vielerlei Beschäftigungen konnte er eines nie sein lassen: Es ist die Filmerei auf Super 8.

Karl Weichselbaumer ist bekannt als langjähriger Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ, Altbürgermeister, Badeseebegründer, Naturparkideegeber, Seniorenbundobmann, Konsulent und Multifunktionär. Sein Gruß „Ja, grüß Dich!“ ist genauso legendär, wie seine Vorliebe zur Filmerei, zu den laufenden Bildern auf 8 mm, aus denen das Rechberger „Allerlei“, bestehend aus Reisefilmen und einer vertonten Orts-Chronik entstand.
Ein Filmapparat für den Lausbuben
Dabei hatte die Liebe zum Film bereits in Lausbubenjahren des kleinen Karl angefangen. Urlauber aus Wien hatte dem Sechsjährigen einen kleinen Filmapparat geschenkt: „Ich musste an einer Kurbel drehen, dann lief der Apparat“, erinnert sich Weichselbaumer.
Kamera auf Reisen immer dabei
Die „Normal 8“ und später „Super 8 Kamera“, eine Eumig, wurde zu Weichselbaumers treuen Gefährten. Sie war auf allen Reisen nach China, Amerika und Brasilien und auf den heimischen Veranstaltungen mit dabei. Das „Rechberger Allerlei“ mit seinen Vorführungen beim Bauernfeind und Raab war geboren. „Volle Häuser“ waren die Regel.
Filmvorführung am Großdöllnerhof
In mehr als 39 Jahren entstanden 190 fertiggeschnittene Filmspulen. Allein auf 70 Spulen ist das „Rechberger Allerlei“ mit historisch wertvollen Aufnahmen und allerlei Köstlichkeiten zu entdecken. Ein paar Filme wurden digitalisiert. Ein Ausschnitt davon ist am 25. Oktober im Freilichtmuseum Großdöllnerhof ab 14 Uhr zu sehen.








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