Neue Räume für die Burgruine Spilberg
LANGENSTEIN. Rund 60 Burgführungen und etwa 2.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr: Die Freunde der Burgruine Spilberg kümmern sich um den Erhalt der historischen Anlage im Bezirk Perg. Der Verein unter Obmann Ernst Mitmannsgruber macht die Ruine auch für Besucher zugänglich.

Derzeit setzen die Mitglieder ein Leader-Kleinprojekt um. Sie errichten einen Aufenthaltsraum für Besuchergruppen, der vor allem bei Schlechtwetter genutzt werden soll. Zusätzlich entsteht in der ehemaligen Sakristei ein Ausstellungsraum. Dort sollen die Geschichte und die Besonderheiten der Burg künftig anschaulicher vermittelt werden.
Einst ein Wasserschloss auf einer Donauinsel
Die Burg Spilberg war einst ein bedeutendes Wasserschloss. Ursprünglich lag sie auf einer Donauinsel, die zum Gemeindegebiet der Stadt Enns gehörte. Die Anlage diente im Laufe ihrer Geschichte immer wieder als Zufluchtsort und zur Verteidigung.
Das Hochwasser von 1796 und die Donauregulierung im 19. Jahrhundert veränderten den Flusslauf. Heute befindet sich die Ruine in der sogenannten Schlossau nahe dem nördlichen Donauufer. Im Jahr 1997 wurde das Areal samt nördlichem Umland aus der Stadtgemeinde Enns herausgelöst. Es gehört nun zu Langenstein im Bezirk Perg.
Zurück zum ursprünglichen Namen
Im Laufe der Zeit verbreitete sich die Schreibweise „Spielberg“. Heute trägt die Burgruine wieder ihren ursprünglichen Namen Spilberg.
Mit den neuen Räumen verbessert der Verein die Bedingungen für Führungen und Gruppenbesuche. Das Leader-Kleinprojekt unterstützt zugleich die Vermittlung der Geschichte der Burganlage.








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