Klavierabend mit Naoko in Mauthausen
MAUTHAUSEN. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis genossen gestern gut 50 begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer in Mauthausen. Die Pianistin Naoko beeindruckte mit einem ebenso kraftvollen wie gefühlvollen Spiel und nahm ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise voller Emotionen.

Mit einem gewaltigen Beethoven setzte sie einen eindrucksvollen Auftakt. Es folgte das letzte Klavierstück von Johannes Brahms, ein Werk voller Innigkeit und Tiefe, dem sie die musikalische Antwort seiner langjährigen Freundin und Förderin Clara Schumann gegenüberstellte.
Den Höhepunkt bildeten die 24 Préludes von Frédéric Chopin, bei denen Naoko die ganze Bandbreite ihres außergewöhnlichen pianistischen Könnens entfaltete, von zarten, berührenden Passagen bis hin zu leidenschaftlicher Virtuosität.
Das Publikum dankte der Künstlerin mit lang anhaltendem Applaus.
Auch ein ganz besonderer Stammgast war wieder mit dabei: Naokos Hündin Niko. Die mittlerweile zwölfjährige Dame verfolgte das Konzert in vorbildlicher Ruhe. Schon mehrfach hatte sie Naoko und deren leider bereits verstorbenen Gatten Klaus zu Konzerten nach Mauthausen begleitet. Auch diesmal schien sie die Musik auf ihre ganz eigene Weise zu genießen. „Wenn Musik die Menschen begeistert, dann dürften wir alles richtig gemacht haben„, meinte Astrid Oberklammer, Obfrau des Kulturkreis Mauthausen (KUK).








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