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PERG. Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ wird weltweit eine Fahne gehisst. Die Frauenberatung  beteiligte sich gemeinsam mit Bürgermeister Anton Froschauer  am 24. November mit einem klaren Zeichen an dieser Kampagne und bezog am Stadtplatz Perg Position.
 
 
 
 

Fahnenhissung am Perger Stadtplatz
Fahnenhissung am Perger Stadtplatz

Warum wird die Fahne für 16 Tage gehisst? Um dem „Recht auf ein gewaltfreies Leben“ Raum zu geben. Diese Kampagne soll immer wieder Transparenz schaffen, mit einer unangenehmen und tragischen Realität konfrontieren und somit die Wesentlichkeit dieses Menschenrechts deutlich machen. “Um Gewalt einzudämmen braucht es mehr als Sozialeinrichtungen, die sich mit viel Engagement für ein gewaltfreies Leben einsetzen. Es braucht eine klare Haltung zum Gewaltverbot. Es braucht authentische Politiker, die sich dem Thema mit Interesse und Ernst widmen und den Bedarf erkennen, weil eben Gewalt keine Privatsache mehr ist“, sagt Gabi Schauer von der Frauenberatung Perg.

Gewalt unterliegt keinem Milieu

Die Frauenberatung, die mit dem Thema Gewalt alltäglich konfrontiert ist, macht erneut aufmerksam: weil Gewalt nach wie vor tabuisiert wird und in ihrem Ausmaß nicht ernst genommen wird. Gewalt unterliegt keinem Milieu. Gewalt passiert zu 80 Prozent in österreichischen Haushalten und ist nicht Schwerpunkt von Menschen mit Migrationshintergrund. Am 10. Dezember endet diese Kampagne – an einem ebenso bemerkenswerten Tag, dem „Internationalen Tag für Menschenrechte“, der seit 1948 Bestand hat. 


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