Mit Doris Knecht auf Selbstfindung durch Vietnam
PERG. Die gebürtige Vorarlbergerin Doris Knecht, die viele von ihrem Erstlingsroman „Gruber geht“ kennen, präsentiert am Freitag, 13. März, um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Perg einen spannenden Roman im kraftvollen Knecht-Sound.

Eine Frau und ein Mann, die sich kaum kennen und nicht besonders mögen, müssen sich auf die Suche machen nach dem Einzigen, was sie im Leben gemeinsam haben: eine Tochter. Schon erwachsen, aber mit psychischen Problemen. Und plötzlich verschwunden.Georg verlässt seinen österreichischen Landgasthof, Heidi ihr Kleinbürgerparadies bei Frankfurt, wo beide jeweils mit ihren neuen Familien leben. Im Flugzeug, auf Booten und auf Mopeds reisen sie durch Vietnam und Kambodscha den Hinweisen auf ihre Tochter hinterher. Die Hindernisse, die sich ihnen in den Weg stellen, stecken auch in ihnen selbst, in ihrer Vergangenheit, in der Unfähigkeit, sich der Gegenwart zu stellen.
Doris Knecht erzählt von Entscheidungen, deren Gewicht nie geringer wird, vom Festhalten und Loslassen, vom Erwachsenwerden und davon, wie man über sich selbst hinauswächst; ein bisschen wenigstens. Ein spannender Roman, der zwei fast fremde Menschen auf eine gemeinsame Mission schickt, mit unsicherem Ausgang.


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