Pfeil- und Bogentag im Keltendorf Mitterkirchen
MITTERKIRCHEN. Am 16. Mai findet im Keltendorf Mitterkirchen ein Pfeil- und Bogentag statt. Zu bestaunen gibt es Nachbildungen von urgeschichtlichen Fernwaffen, die Corona-gerecht an verschiedenen Stationen im weitläufigen Freigelände präsentiert werden. Daneben wird im Infohaus eine Präsentation zur Geschichte von Pfeil- und Bogen gezeigt.

„Eigentlich hatten wir für den 16. Mai ein wirklich pralles Programm geplant, unter anderem mit Workshops, die unser erfahrener Pfeil- und Bogenbauer Wolfgang Winkler geleitet hätte. Aber leider macht uns das Coronavirus auch hier wieder einen Strich durch die Rechnung“, berichtet Historiker und Museumsguide Armin Öller, der an diesem Tag einen Vortrag halten wollte. Um der aktuellen Situation gerecht werden zu können, wurde kurzerhand auf die personellen Vermittlungsformate verzichtet und alles - mit viel Abstand und an der frischen Luft - entsprechend den Pandemie-Auflagen umgestaltet. “Wir werden mithilfe von Plakaten und Nachbildungen Steinschleudern, Speerschleudern, Pfeile, Bogen und Köcher erklären. Damit überall der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, werden wir das großzügig auf einzelne Stationen im Freigelände verteilen“, erläutert Öller das neue Programm. Den Vortrag habe er kurzerhand in eine Präsentation umgewandelt, die im Infohaus den ganzen Tag zu sehen sein wird.
Ganz auf die Guides verzichten werden die Besucher des Keltendorfes aber doch nicht müssen, denn dem anwesenden Museumspersonal Fragen zu stellen, ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Auch wer sich gerne für einen der Workshops angemeldet hätte, braucht sich nicht grämen. Für den 3. Oktober hat das Team des Freilichtmuseums nämlich ohnehin einen Bogenbautag eingeplant, dessen Programm bei entsprechender Nachfrage um einen Pfeilbau-Workshop erweitert wird.


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