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PABNEUKIRCHEN. Was ist das überhaupt für ein Leben, welches die Klimaschützer von den Mitmenschen verlangen? Dieser Frage ging Edmund Brandner ganz genau nach und bemühte sich, sein eigenes Leben so klimafreundlich – wie es nur geht – zu führen. Und zwar ein ganzes Jahr lang. Beim Vortrag „Klimaschutz im Selbstversuch“ am Donnerstag, 2. Februar, berichtet er im Pfarrzentrum über seine Erfahrungen.

Edmund Brandner berichtet über seinen Klimaschutz im Selbstversuch im Pfarrzentrum Pabneukirchen am Donnerstag, 2. Februar. (Foto: VOWE)

Zu einem ganz besonders spannenden Abend lädt das Katholische Bildungswerk Pabneukirchen am Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr ein. Dabei dreht sich alles rund um das Thema „Klimaschutz“ – beleuchtet wird dies von „Klima-Mönch“ Edmund Brandner. Denn er selbst beschäftigte sich ein ganzes Jahr damit, wie er als einzelne Person Gutes für die Umwelt leisten kann, um somit die Natur und das Klima zu unterstützen. Dabei stellte er sich auch folgende Fragen: Wie sieht unser Alltag aus, wenn wir gezwungen sind, unseren CO2-Haushalt um 80 Prozent – denn um diese Größenordnung geht es – zu reduzieren? Geht das eigentlich überhaupt? Und was bedeutet das alles für unser Ernährungs-, Mobilitäts-, Konsum- und Freizeitverhalten?

Ein Selbstversuch für ein Jahr

Der motivierte Brandner verkaufte aus diesem Grund auch sein eigenes Auto, verzichtete somit ebenso auf Flugreisen, stellte seine Ernährung um (oder versuchte es wenigstens) und schränkte zudem sein Konsumverhalten ein. Seine Familie unterstützte ihn dabei, immerhin machte diese freiwillig bei diesem Vorhaben mit. „Der Hauskater unfreiwillig“, verrät Edmund Brandner schmunzelnd.

Über seine Erfahrungen schrieb Brandner – der im Brotberuf Redakteur ist – eine Zeitungsserie und danach auch noch ein Buch. Sein persönliches Resümee dabei lautet ganz klar: „Wer das Klima schützt, verliert nicht an Lebensqualität, sondern gewinnt.“ Der Abend verspricht, informativ zu werden: Vorbei schauen lohnt sich allemal...


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