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ST.GEORGEN/WALDE. Der ehemalige Gastronom Rudolf Sengstbratl feierte Mitte April seinen 90. Geburtstag.

 (Foto: Bruno Lumetsberger)
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Zu seinem 90. Geburtstag lud Rudi Sengstbratl in mehreren Feiern die Verwandten, Nachbarn, und Freunde ein. Es wurde geplaudert, gelacht, gesungen und über die gute alte Zeit berichtet.

Rudi Sengstbratl war in seiner aktiven Zeit nicht nur Gastwirt, Fleischer, Viehhändler und Jäger. Er war Baumeister, Grundverkäufer für Häuslbauer und er erkannte auch bald den großen Stellenwert des Fremdenverkehrs in St. Georgen am Walde. Gemeinsam mit seiner Gattin Margarethe wurde 1957 der elterliche Gastwirtsbetrieb übernommen und ständig aus- und umgebaut.

Die Errichtung von Fremdenzimmer mit Buskapazitäten läuteten auch eine neue Ära im Tourismus in der 2.200 Seelengemeinde ein. Zuerst wurden die Tourismusagenden im Verschönerungsverein wahr genommen. Später folgte der Fremdenverkehrsverein und mit 1. Oktober 1986 wurde St. Georgen am Walde vom Amt der OÖ Landesregierung zum Fremdenverkehrsgebiet erklärt.

Die Errichtung einer Familienliftanlage im Ortszentrum mit Spenden und Beteiligungen der Wirtschaft und der Ankauf des ersten Loipenspurgerätes für die 40 Kilometer Langlaufloipe bleiben der Bevölkerung in Erinnerung, genauso wie die traditionellen Marktfeste mit Gewerbeschau und Kulturprogramm.

Sengstbratl war – als Gastwirt im Ort - auch 30 Jahre im Gemeinderat tätig, er leitete auch drei Jahre den DSG Sportverein und in diesen Funktionen war er auch immer ein treibender Motor in der Tourismuswirtschaft, bevor er im Jahre 1993 diese Tourismusagenden an seinen Betriebsnachfolger Alexander übergab. 


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