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MAUTHAUSEN. Als Anerkennung und Wertschätzung für diese Renovierungsarbeiten und zum Wohle des touristischen Donaumarktes überreichten Vertreter von Mauthausen Tourismus Mitte Dezember Ehrenurkunden an die Hausbesitzer.

 (Foto: Mauthausen Tourismus)
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Bis ins 19. Jahrhundert war das weiße Gold, das Salz, ein großes Thema in Mauthausen. Täglich wurden Tonnen von Salz von den Transportschiffen, die über die Traun in Mauthausen ankamen, entladen und auf Pferdefuhrwerke verladen. So transportierten täglich bis zu zehn Vierspänner rund 60 Tonnen Salz nach Südböhmen.

Ob Salzturm oder k.u.k. Salzamt, beides zeugt von der bedeutenden Vergangenheit. Ab 1830 verlor der Salzhandel über Mauthausen durch die Pferdeeisenbahn an Bedeutung. Der neue Besitzer, Baumeister Franz Wahl, hat dieses interessante historische Gebäude mit Hilfe des Bundesdenkmalamtes geschmackvoll renoviert. Ähnliches geschah am Obermarkt mit den beiden Gebäuden von Herbert Brixner.

Als Dank wurden ihnen für die Renovierungen Ehrenurkunden überreicht, um den großen Wert der Verschönerung zu betonen.

„Wir überlegen uns diese Ehrenurkunden sehr genau, um eine inflationäre Entwicklung zu verhindern“, so Gottfried Kraft von Mauthausen Tourismus und Dorf- und Stadtentwicklung.

Aufwertung des Marktes

„Mauthausen ist der schönste Ort an der oberösterreichischen Donau“, sagt Bürgermeister Thomas Punkenhofer immer wieder, allein schon wegen der optisch sehr ansprechenden Häuserfront am Leopold-Heindlkai.

Die Geschichte des alten Donaumarktes wird von den Teilnehmern der beliebten Stadt- und Nachtwächterführungen immer wieder bestaunt. “Wir sind in der glücklichen Lage, unseren Gästen viele interessante historische Plätze in Mauthausen zeigen zu können“, meint Karl-Heinz Sigl, Obmann des Heimat- und Museumsvereins. Gerade bei den Führungen werden die historisch interessanten Häuser im Ortskern angesprochen. Wenn dabei auch das Äußere zum historischen Kontext passend wahrgenommen werden kann, ist das natürlich optimal.


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