Polit-Quereinsteiger Hochstöger stellt sich am 25. Oktober alleine dem Votum
ST.GEORGEN AM WALDE. Eines der landesweit spektakulärsten Wahlergebnisse brachte der 27. September in St. Georgen am Walde hervor. Zivilgeometer Franz Hochstöger trat mit einer „Ein Personen“-Liste an, um frischen Wind in die Gemeindestube zu bringen – der Wind entfachte sich zum Sturm, der nichts beim Alten bleiben lässt.

Im Bürgermeister-Vierkampf mit Ortschef Leopold Buchberger (SPÖ), Andreas Payreder (ÖVP) und Alexander Sengstbratl (GNGN) ging der Polit-Quereinsteiger zunächst mit 35,13 Prozent als Stimmenstärkster hervor. Zu der ursprünglich für den 11. Oktober angesetzten Stichwahl mit Leopold Buchberger, der mit 31,65 Prozent die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinen konnte, kommt es nicht. Das SPÖ-Urgestein zog aus dem für ihn und die SPÖ-Fraktion nicht zufriedenstellenden Ergebnis die Konsequenzen und gab seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Zwölf Jahre lang hat Buchberger die Geschicke der Gemeinde als Ortschef gelenkt, jetzt will er sich ins Privatleben zurückziehen: „Wie sich die Dinge jetzt entwickeln, tue ich mir das nach 36 Jahren Gemeinderat nicht mehr an. Ich habe schon vorher lange herumüberlegt, ob ich nochmal kandidieren soll, vielleicht war es ein Fehler, jetzt bin ich aber ehrlich gesagt erleichtert.“Hochstöger steht nun am neuen Termin, dem 25. Oktober, als einziger Kandidat auf der Bürgermeister-Wahlliste. „Auf Anhieb so ein Ergebnis zu erzielen, das war für mich natürlich überwältigend. Viele Leute haben mir noch am Wahltag, aber auch später, ihre Glückwünsche übermittelt. Das bestätigt mich in meiner Absicht, Bürgermeister der Gemeinde St. Georgen am Walde zu werden“, so Franz Hochstöger im Tips-Gespräch. Den großen Zuspruch erklärt der Unternehmer folgendermaßen: „Einerseits herrscht große Unzufriedenheit damit, wie so manche Dinge bislang in der Gemeinde abgelaufen sind. Andererseits kennen und schätzen die St. Georgener meine Art zu arbeiten.“ Hochstöger hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung und ist zuversichtlich mehr als 50 Prozent „Ja“-Stimmen zu erhalten.








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