Hitzeschutz muss beim Bauen mitgedacht werden
KATSDORF. Der Hitzesommer macht deutlich, dass Klimawandelanpassung bereits bei der Planung von Gebäuden berücksichtigt werden muss. Bei einem Besuch des Katsdorfer Unternehmens LSA Luft-Systeme Althuber diskutierten Landtagsabgeordnete und Wirtschaftssprecherin Dagmar Engl und Bernhard Seeber von der Grünen Wirtschaft Oberösterreich über Möglichkeiten, Gebäude besser vor Hitze zu schützen.

Im Mittelpunkt standen Maßnahmen wie Beschattung, eine vorausschauende Gebäudeplanung, Dämmung und effiziente Lüftung. Engl betonte, dass insbesondere öffentliche Gebäude wie Schulen, Kindergärten und Gesundheitseinrichtungen von Anfang an auf steigende Temperaturen vorbereitet werden müssten. Klimaanlagen seien dabei nur ein Teil eines umfassenden Hitzeschutzkonzepts.
LSA Luft-Systeme Althuber zeigt zugleich, welche Rolle regionale Unternehmen bei der Klimawandelanpassung spielen können. Der Mühlviertler Meisterbetrieb ist auf Lüftungs- und Klimatechnik spezialisiert, realisiert Projekte in Österreich und ist mittlerweile auch international tätig. Für Seeber sind Unternehmen wie LSA wichtige Impulsgeber: Sie verbinden technisches Know-how mit regionaler Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze.
Für Engl und Seeber ist Klimawandelanpassung nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine wirtschaftliche Chance. Investitionen in Hitzeschutz könnten die Bevölkerung besser vor den Folgen steigender Temperaturen schützen und zugleich heimische Betriebe stärken.








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