Gefährlicher Schulweg: SPÖ fordert Maßnahmen auf alter B3 in Weinzierl-Süd
PERG. Seit Jahren wird von den Bewohnern der Siedlung in Weinzierl Süd immer wieder auf die Gefahr für die Kinder beim Überqueren der alten B3 zur Bushaltestelle hingewiesen. Nun fordert die SPÖ Perg einen Lösungsvorschlag vom zuständigen Ausschuss.

Jeden Schultag zweimal überqueren die Kinder der nahegelegenen Siedlung in der 70er-Beschränkung in Weinzierl Süd die Bundestraße 3c. Besonders morgens ist auf diesem Straßenabschnitt viel Verkehr, unter den Fahrzeugen sind auch viele Lastwagen. Die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung halten auch nicht immer alle Fahrzeuglenker ein. „Wir lassen unsere Tochter nicht alleine zur Haltestelle gehen“, so eine betroffene Mutter, „die Gefahr ist uns einfach zu groß.“ „Oft kommen die Autos so schnell daher, dass man die Kinder nur mehr schnell hochnehmen kann, weil sie bei dem Lärm unsere Kommandos auch gar nicht hören“, verrät eine andere Mutter beim Lokalaugenschein.
Hilfesuchend haben sich die Betroffenen an die SPÖ gewandt. Gemeinsam mit Ersatzgemeinderat Siegfried Breuer wurde das Anliegen inzwischen bei der Gemeinde deponiert. „Wir erwarten uns einen Lösungsvorschlag bei der nächsten Ausschusssitzung im März“, so Fraktionsobmann Franz Frühwirth. „Es geht um die Sicherheit von elf Kindern, die nur mit ein paar Streifen auf der Straße massiv erhöht werden kann“, heißt es in der Aussendung der Roten weiter. „Das Thema wurde schon mehrmals behandelt. Wir werden uns neuerlich damit auseinandersetzen und hoffen auf eine realisierbare Lösung“, so VP-Bürgermeister Anton Froschauer.
Zuständig sei allerdings nicht die Gemeinde, sondern das Land. Ein Zebrastreifen könne auch nur im Ortsgebiet umgesetzt werden. Andere Maßnahmen müssen von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt werden. Wie auch in anderen Gemeinden bereits erfolgreich umgesetzt, könnte ein Fahrbahnteiler und/oder eine mit Lichtzeichen versehene „Achtung Kinder“-Tafel die Lösung sein. „Unsere Siedlung wächst sehr stark“, betont eine Mutter, „die Bedürfnisse haben sich deswegen einfach verändert.“?


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden