Erster Landesintegrationspreis: Preisträger aus dem Bezirk
BEZIRK. Gestern Abend wurde im Steinernen Saal im Linzer Landhaus erstmals der Integrationspreis des Landes OÖ verliehen. Es gab jeweils drei Hauptpreise und drei Sonderpreise in den Kategorien Unternehmen, Gemeinden und Zivilgesellschaft sowie einen Hauptpreis des oö. Integrationsressorts. Unter den Preisträgern befinden sich auch welche aus dem Bezirk Perg.

Insgesamt wurden 62 Projekte eingereicht, davon 45 in der Kategorie Zivilgesellschaft, sieben in der Kategorie Unternehmen und zehn in der Kategorie Gemeinde. Es gibt insgesamt 17 Nominierungen, davon eine in der Kategorie Unternehmen und 16 Nominierungen in der Kategorie Zivilgesellschaft, wobei fünf davon von den Gemeinden nominiert worden sind. Eine externe Expertenjury hat unter Kriterien wie Gender Mainstreaming, Bezug zum Integrationsleitbild, Qualität und Umfang der Einreichung, Ressourceneinsatz, Nachhaltigkeit, Kreaitivät und viele mehr, sechs Gewinner für den Preis ermittelt. Mit der Prämierung von insgesamt sieben Preisträger wird die gelungene Integrationsarbeit in Oberösterreich sichtbar gemacht.
Preisträger
In der Kategorie Unternehmen hat die Firma Hochstöger GesmbH aus Pabneukirchen den Sonderpreis erhalten. Ihr Projekttitel: Arbeit gibt Hoffnung. Das Unternehmen sieht Arbeit als sinnvolle Integrationsmaßnahme und zeigte zusätzlich großes Engagement bei der Kampagne „Ausbildung statt Abschiebung“.
Ebenfalls den Sonderpreis in der Kategorie Gemeinde erhielt der Arbeitskreis Integration der Marktgemeinde St. Georgen an der Gusen mit dem Projekttitel „Gesamtarbeit des Arbeitskreises Integration“.
„Oberösterreich hat die Herausforderung angenommen, Oberösterreich hilft zusammen und ist mit deutlich größeren Integrationserfolgen als erwartet, gestartet. Aber: noch ist nichts entschieden, Integration ist ein Marathonlauf, aktuell sind wir auch in Oberösterreich von den gestrichenen Integrationsprojekten für Asylwerbende – während ihrer immer noch jahrelangen Verfahren – durch die Bundesregierung bedroht“, so Landesrat Rudi Anschober.


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