Bäumangel beim Machlanddamm sollen bis Mitte 2019 behoben sein
PERG. Im September sind beim Machlanddamm bauliche Mängel aufgetaucht. Das löste bei Bewohnern der betroffenen Gemeinden Verärgerung aus. Nun soll der Damm bis Mitte nächsten Jahres saniert sein.

Mit der Unterstützung und Beteiligung der ausführenden Firmen werden in den nächsten Wochen und Monaten entsprechende Erkundungen im Feld durchgeführt und gleichzeitig mögliche Risikobereiche entschärft. Das größte Problem dabei ist, das nicht exakt bekannt ist, an wie vielen Stellen der Damm mangelhaft ist. So muss man vor Ort Probebaggerungen durchführen und den Mangel feststellen. Das Ziel ist, nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten, die maximale Sicherheit der Hochwasserschutzanlage zur Verfügung zu haben. Zwar hat der Machlanddamm trotz der Mängel beim Hochwasser 2013 funktioniert – die Reparatur ist trotz dessen unumgänglich, um die Bevölkerung bestmöglich vor einem Hochwasser schützen zu können.
Wetter spielt bei der Sanierungsdauer eine große Rolle
Der tatsächliche Umfang der Arbeiten wird fortlaufend mit den Erkundungen festgelegt und kann dem entsprechend derzeit noch nicht im Detail beschrieben werden. „Der zeitliche Rahmen ist aufgrund der Tatsache, dass es sich um erdbautechnische Maßnahmen handelt, sehr witterungsabhängig. Wir gehen aber davon aus, bis spätestens zum Ende des ersten Halbjahres 2019 die Arbeiten abschließen zu können“, so der Machlanddamm-Geschäftsführer Thomas Huber. Entsprechend unklar ist auch die Höhe der entstehenden Sanierungskosten. Diese sollen aber – das haben die Gesellschafter von Beginn an festgehalten – von den Verantwortlichen getragen werden.


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