Kinderbetreuung hat sich nur in Rechberg verbessert
BEZIRK PERG. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird nicht leichter, ganz im Gegenteil. Der aktuelle Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigt, dass sich die Gesamtsituation auch im Bezirk Perg nicht wirklich verbessert hat. Einziger Fortschritt: In Rechberg wird jetzt eine Betreuung für Unter-Dreijährige angeboten.

Mit dem Kinderbetreuungsatlas gibt die AK jedes Jahr einen Überblick über das Angebot in Gemeinden. Als Maßstab für das Ermöglichen einer Vollzeitbeschäftigung hat die AK auch heuer wieder den Vereinbarkeitsindikator für Beruf und Familie herangezogen, der für Kindergärten folgende Kriterien vorsieht: 45 Stunden werktags geöffnet, an vier Tagen pro Woche mindestens 9,5 Stunden, Mittagessen zumindest von Montag bis Donnerstag und maximal fünf Wochen im Jahr geschlossen. Jene Gemeinden, die alle diese Voraussetzungen erfüllen und darüber hinaus auch eine Betreuung für Unter-Dreijährige und Volksschulkinder anbieten, hat die AK als „1A-Gemeinden“ positiv hervorgehoben. „1A“-Gemeinden im Bezirk sind Katsdorf, Langenstein, Luftenberg, Mauthausen, Ried in der Riedmark, Schwertberg und St. Georgen an der Gusen. So sind 26,9 Prozent der Gemeinden im Bezirk „1A“-Gemeinden. Perg liegt damit über dem Landesdurchschnitt von 20 Prozent.
Betreuung im Detail
Die Gesamtsituation in Oberösterreich ist jedenfalls unbefriedigend: Für lediglich 4,1 Prozent der Unter-Dreijährigen und 23,6 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen gibt es einen Kinderbetreuungsplatz, der Vollzeitarbeit ermöglicht. Damit liegt das Bundesland unter dem österreichischen Durchschnitt, bei den Unter-Dreijährigen sogar mit Abstand an letzter Stelle. Von insgesamt 39 Verbesserungen in Oberösterreich entfällt lediglich eine auf den Bezirk Perg und das ist die Betreuung für Unter-Dreijährige in Rechberg. In 11,5 Prozent der Perger Gemeinden gibt es kein Angebot für Unter-Dreijährige, in 3,9 Prozent keine Betreuung für Volksschulkinder und 3,9 Prozent bieten kein Mittagessen im Kindergarten an. Ganze 42,3 Prozent der Kindergärten haben kürzer als acht Stunden geöffnet. „Wir werden uns auch in Zukunft für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen“, kündigt Kalliauer an. Dazu gehöre auch der Kampf gegen den Zwölf-Stunden-Tag. „Die Öffnungszeiten müssen aber unabhängig davon auf jeden Fall ausgeweitet werden“, fordert Kalliauer.


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04.12.2018 20:44
Kindergarten
Wenn die Eltern ihre Kinder nicht selbst erziehen der Kindergarten tut es nicht also wundert euch nicht wenn es immer schlimmere Kinder und Jugendliche gibt wenn die Eltern nie da sind!! Wieso kriegen manche Kinder wenn sie e gleich wieder abgegeben werden KÜMMERT EUCH UM EURE KINDER