Wohnen soll durch drei Schritte im Bezirk Perg wieder leistbar werden
BEZIRK PERG. Mietwohnungen sind ein knappes Gut, vor allem dort, wo viele Menschen wohnen. Neun von zehn Menschen finden, dass Mieten zu teuer geworden ist. Die SPÖ startete daher eine Kampagne mit Informationsarbeit in Sachen Wohnen.

„Dort wo viele Menschen Wohnungen suchen, werden die Preise hochgetrieben. Die Mieten steigen daher doppelt so hoch wie die allgemein Teuerung“, sagt SPÖ-Wohnbausprecher Christian Makor. „Ein weiteres Problem ist, dass beim Bau von Wohnungen wenig Rücksicht auf alleinstehende oder ältere Menschen genommen wird“, so Stadträtin Viktoria Frühwirth. Mit drei wesentlichen Schritten soll Wohnen wieder leistbar werden.
3-Punkte-Plan
So ist zum Beispiel eine gesetzliche Mietbremse gefordert: „Gerade weil das Mietrechtsgesetz dermaßen veraltet ist, dass die bestehenden Mietzinsregelungen des Richtwertsystems nicht mehr greifen, ist dringend eine bundesgesetzliche Neuregelung erforderlich. Bis ein solches umgesetzt wird, braucht es eine gesetzliche Mietbremse als Sofortmaßnahme“, so Schatz. Ebenso fordert die SPÖ mehr gemeinnützige Wohnungen und das die Wohnbeihilfe auf das aktuelle Niveau angepasst wird. Die Wohnbeihilfe ist ein soziales Netz, dass Wohnen auch für Menschen ermöglicht, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. „Wohnungen, die mehr als sieben Euro pro Quadratmeter kosten, sind grundsätzlich nicht wohnbeihilfenfähig. Diese Schranke hat im Jahr 2009, als sie zuletzt angepasst wurde, Sinn ergeben“, heißt es von der SPÖ. Und so muss die Obergrenze im Ausmaß der Mietsteigerungen angepasst werden.


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