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BEZIRK PERG. Die Spitzenkandidatin der OÖVP, Angelika Winzig, ist derzeit für die EU-Wahl am 26. Mai in Oberösterreich unterwegs. Dabei legte sie auch im Bezirk einen Stopp ein, um die Schwerpunkte ihrer Wahl zu präsentieren.
 

Wirtschaftsbund-Direktor Wolfgang Greil mit OÖVP-Spitzenkandidatin Angelika Winzig und Bezirksparteiobmann Anton Froschauer. Foto: ÖVP Bezirk Perg

„Nach der Wahl 2014 wollen wir auch heuer wieder die Nummer eins im Bezirk werden. Unsere 26 Gemeindeparteien unterstützen die Wahlbewegung, um wieder stimmenstärkste Kraft zu werden“, betont Bezirksparteiobmann Anton Froschauer. Für Winzig soll sich die EU weiterentwickeln und sich nach außen hin stark und geschlossen präsentieren. Ebenso legt sie einen Schwerpunkt auf die Wirtschaft: „Gerade der Bezirk Perg spielt eine zentrale Rolle als wirtschafts- und tourismusstarker Standort. Der Wirtschaftsstandort darf nicht durch überbordende EU-Auflagen gefährdet werden.“ Wirtschaftsbund-Direktor Wolfgang Greil betont die Bedeutung der EU für die Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze in der Region: „Wir haben momentan 4.159 Betriebe im Bezirk und genau diese ermöglichen die niedrige Arbeitslosenquote. 50 bis 60 Prozent der Einnahmen werden im Export erwirtschaftet. Das heißt, jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab.“

Vorzugsstimmen-Regelung

Anders als bei vergangenen EU-Wahlen reicht diesmal nicht der Listenplatz, um ein Mandat im EU-Parlament zu erhalten. Durch die freiwillige Vorzugsstimmen-Regelung der ÖVP können die Wähler diesmal direkt entscheiden, wer nach Brüssel geht. Nur die Kandidaten mit den meisten Vorzugsstimmen erhalten ein Mandat in Belgiens Hauptstadt.


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