AK-Präsident Johann Kalliauer: „Leistungen der Arbeitnehmer im Bezirk Perg können sich sehen lassen"
PERG. Im Jahresdurchschnitt 2018 waren im Bezirk Perg 29.776 Menschen unselbständig beschäftigt – um 1,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor und um 8,9 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Fakten wie diese präsentierte am vergangenen Freitag Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer bei der Bilanzpressekonferenz für den Bezirk Perg. Die Erwerbsquote liegt im Bezirk Perg mit 78,5 Prozent im Landesdurchschnitt. Das heißt, dass drei Viertel aller Frauen und 81 Prozent der Männer aus dem Bezirk erwerbstätig sind. Mehr als ein Drittel aller Beschäftigten hat einen Teilzeitjob – sechs von zehn Frauen und fast 13 Prozent der Männer.
Perg ist Pendler-Bezirk
Viele Beschäftigte aus dem Bezirk Perg legen weite Wegstrecken zurück, um in die Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Mehr als 43 Prozent der Beschäftigten aus dem Bezirk pendeln jeden Tag mehr als 40 Kilometer und knapp zehn Prozent fahren sogar mehr als 100 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz und zurück nach Hause.
Unternehmer profitieren
„Was die Perger Arbeitnehmer im Bilanzjahr 2017 vollbracht haben, kann sich sehen lassen: Die Pro-Kopf-Wertschöpfung – also jener Betrag, der pro Kopf erwirtschaftet wird – lag bei mehr als 80.000 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben den Unternehmen jährlich immer noch fast 25.000 Euro pro Mitarbeiter“, fordert Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer angesichts der hohen Produktivität kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen.


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