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MAUTHAUSEN. Aufgrund der jüngsten Abschiebungen hat Mauthausen eine Resolution zum Bleiberecht von Kindern eingebracht.

Walter Hofstätter (li.) und Johann Hinterplattner haben eine Resolution zu den jüngsten Abschiebungen von bestens integrierten Kindern eingebracht. (Foto: Marktgemeinde Mauthausen)

„Es ist unerträglich. Sie kommen in der Nacht, holen Kinder, die in Österreich aufgewachsen sind, aus ihren Betten, schieben sie ab in ein Land, in dem sie noch nie gelebt haben und dessen Sprache sie nicht sprechen“ - Mit diesen Worten und aus aktuellen Anlass hat der Mauthausener Gemeinderat mit den Stimmen von SPÖ und Grüne eine Aufforderung an die Regierung beschlossen diese grausamen Abschiebungen zurückzunehmen und die Gemeinden bei Verfahren über die Gewährung von humanitärem Bleiberecht verpflichtend anzuhören. „Gerade auch – aber nicht nur - in einer Zeit der Pandemie mit einer hohen psychischen Grundbelastung für Kinder und Jugendliche stellen diese nächtlichen Abschiebungen einen extremen Härtefall dar, denn die besonders gut integrierten und schutzbedürftigen Personen werden einem hohen psychischen und physischen Gesundheitsrisiko ausgesetzt, wird unter anderem in dieser Resolution begründet. Besonders wir in Mauthausen dürfen hier nicht wegsehen. Es geht um Menschen, um Kinder und um die Menschenrechte. Da braucht es Haltung und Anstand ohne wenn und aber. Daher haben wir diesen Antrag gemeinsam eingebracht“, sagen die beiden Fraktionsobmänner Walter Hofstätter (SPÖ) und Johann Hinterplattner (Grüne) übereinstimmend.


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