Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

„Die Situation der langzeitarbeitslosen Personen wird immer problematischer“

Mag. Melanie Mai, 08.03.2021 14:07

BEZIRK PERG. Im Februar ist ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit gelungen, 641 Personen haben sich beim AMS abgemeldet und 380 Personen neu angemeldet. Doch die Situation der langzeitarbeitslosen Personen wird immer problematischer. Die Vorgemerktenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Politische Entscheidungen rund um die Pandemie bleiben weiter bestimmend für die Entwicklungen am Perger Arbeitsmarkt. (Foto: Wodicka)

Die Zahl der beim AMS Perg als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Februar im Vergleich zum Vorjahr um gut 11 Prozent auf 1.633 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,2 Prozent zwar um 0,5 Prozentpunkte über dem Vorjahr, jedoch gleichzeitig deutlich unter dem oberösterreichischen Durchschnitt von 6,9 Prozent. Die Anzahl der AMS-Kunden in Schulungen hat sich um knapp 5 Prozent auf 383 erhöht. Überdurchschnittlich gestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Personen über 50 Jahren, nämlich um 19 Prozent. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der langzeitarbeitslosen Personen. Dieser beträgt 144 Prozent. „Wir richten mit speziellen Förderangeboten wie Kurs- und Beratungsangeboten, mit arbeitsplatznahen Qualifizierungen, Eingliederungsbeihilfen den Fokus auf diese Gruppen, um einen weiteren Anstieg einzubremsen“, betont die Leiterin des AMS-Perg, Christa Hochgatterer. Ende Februar waren insgesamt 541 offene Stellen gemeldet. Perger Betriebe meldeten dem AMS Perg im vergangenen Monat 243 neue Personalbedarfe, 253 Stellen konnten erfolgreich besetzt werden.

Lehrlinge weiter stark nachgefragt

73 Lehrstellensuchenden stehen noch 296 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Wer noch einen Lehrplatz sucht, soll sich beim AMS unter ams.perg@ams.at oder 050/904411 melden. „Der Appell kann nicht oft genug wiederholt werden. Er richtet sich nicht nur an die Jugendlichen, sondern auch deren Eltern, sich beim AMS zu melden. Wir informieren, beraten und vermitteln“, wie Hochgatterer erwähnt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden