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SCHWERTBERG. Immer öfters werden die Einsatzkräfte zur B3 Kreuzung Furth gerufen. Der letzte Unfall, bei dem zwei Lkw und ein Pkw kollidiert sind, ist nur wenige Tage her. Die Gefahrenstelle war bereits eine Woche vor dem Unfall Thema im Gemeinderat.

Glücklicherweise endete der Unfall am 27. Mai glimpflich. (Foto: Team Fotokerschi.at/Brandstätter)
Glücklicherweise endete der Unfall am 27. Mai glimpflich. (Foto: Team Fotokerschi.at/Brandstätter)

Anlass war eine dringliche Anfrage der Verkehrsabteilung des Landes Oberösterreich, im Falle einer Kostenbeteiligung der Gemeinde Schwertberg und der Wirtschaft die Kreuzung in einem ersten Schritt noch heuer im Sommer umbauen zu wollen. Die Aufstellflächen für die Linksabbieger der Aisttalstraße (Richtung Perg) sollen verbreitert beziehungsweise verlängert werden, um das Auffahren auf die B3 Richtung Mauthausen zu erleichtern. Derzeit kommt es zu den Stoßzeiten zur Staubildung auf der Aisttalstraße, wenn ein Lkw bei der Kreuzung auf freie Fahrt wartet, um auf die B3 Richtung Perg einbiegen zu können. Da reicht dann ein einziger Sattelschlepper aus, die Straße zu blockieren. Künftig sollte Platz für bis zu drei Lkw-Züge sein, weil eine eigene Auffahrtsspur Richtung Mauthausen geschaffen wird.

Wichtig für Sicherheit der Autofahrer

Der Gemeinderat hat sich daher am 20. Mai mehrheitlich für diesen Umbau ausgesprochen, jedoch die Bereitschaft zur Zuzahlung auch an eine Reihe von Forderungen geknüpft wie den Auftrag einer Generalverkehrsstudie für die B3 und aller wichtigen Zubringer, Querungshilfen auf der L1415 bei der Zufahrt zum Sportplatz, Radweg-Lückenschluss im Bereich der Billa-Zufahrt, strengere Geschwindigkeitskontrollen. „Es sind sich alle Fraktionen einig, dass die zusätzliche Auffahrtsspur in Furth nur ein erster Schritt sein kann“, so ÖVP-Bürgermeister Max Oberleitner. Bei der Fragebogenaktion der SPÖ Schwertberg war die Verkehrsproblematik ein Hauptanliegen der Bevölkerung, insbesondere die Further Kreuzung. „Eine Unterführung, eine Ampelregelung oder ein Kreisverkehr würde die Unfallhäufigkeit verringern und den Verkehrsfluss fördern und die Feuerwehr müsste zu weniger Unfällen ausrücken“, ist die Meinung von Leopold Pichlbauer, SPÖ Schwertberg.

Am 14. Juni gehen die Verhandlungen mit dem Land OÖ in die nächste Runde.


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