Umfrage zeigt, dass die Naarner mit ihrem Wohnort sehr zufrieden sind
NAARN. Die Naarner Bevölkerung war aufgerufen, im Rahmen einer Umfrage der FH OÖ ihre Zufriedenheit mit der Marktgemeinde mitzuteilen. Dabei konnten auch Wünsche geäußert werden. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Neun Studierende unter der Leitung von Renate Kränzl-Nagl führten die Studie „Zufrieden in Naarn im Machland“ durch. Mit einem Fragebogen wurden mehrere Teilbereiche des täglichen Lebens in der Gemeinde abgedeckt. Erhoben wurde die Zufriedenheit mit der Wohnsituation, dem Verkehr, der Infrastruktur, sowie den Leistungen der Gemeindeverwaltung. Die Umfrage bot auch die Möglichkeit, Anliegen für die Zukunft der Gemeinde zu äußern. „Mir war besonders wichtig, dass es keine politische Umfrage ist, sondern lediglich die Zufriedenheit in der Gemeinde abfragt“, wie Bürgermeister Martin Gaisberger bei der Präsentation der Ergebnisse mitteilt. Insgesamt zeigten sich rund 91 Prozent der Teilnehmer mit allen Teilbereichen sehr bzw. eher zufrieden. „Ich lebe gerne in Naarn“ zieht sich wie ein roter Faden durch den über 200 Seiten umfassenden Abschlussbericht.
Ergebnisse im Detail
Gerade die Nachhaltigkeit ist den Naarner wichtig denn je. Für die Zukunft wünschen sich die Bürger kontrolliertes Wachstum und eine nachhaltige Entwicklung. „Mit dem Ausbau des Musikheims und des Gemeindeamts am bestehenden Standort schlagen wir bereits in die richtige Richtung ein. Außerdem werden wir nur mehr zehn Bauparzellen pro Jahr freigeben. Wir sind gut unterwegs, aber beim Wachstum muss immer wieder nachjustiert werden, in Hinblick auf die Infrastruktur wie Schule und Kindergarten“, so der Ortschef. Die Kinderbetreuung und das Vereinsleben stießen bei der Umfrage auf eine sehr hohe Zufriedenheit. Ebenso wichtig war den Bewohnern von Naarn eine generationenübergreifende Politik: „Auch hier sind wir am richtigen Weg, wie man am altersgerechten Wohnen bereits sieht“, sagt Gaisberger. Als Kritikpunkt wurde die öffentliche Verkehrsverbindung in die Stadt Perg erwähnt. Hier überlegt möchte man in Zukunft eventuell eine Kooperation mit dem „Perg Shuttle“ eingehen.
Die hohe Zufriedenheit ist laut den Beteiligten auch auf die umliegende Natur und der damit einhergehenden Ruhe geschuldet. „Dank der B3 haben wir so gut wie keinen Schwerverkehr durch die Gemeinde. Das ist ein großer Pluspunkt“, betont Gaisberger. In etwa drei Jahren möchte man die Bürger erneut befragen, um zu sehen, ob die Richtung stimmt.


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