Schwertberg und die Naarn für Klima-Award nominiert
BEZIRK PERG. Für den ersten grenzüberschreitenden „Adapterra Award“ haben sich acht Projekte aus dem Grenzgebiet Österreich-Tschechien qualifiziert. Mit den Schwertberger Rückhaltebecken und der Renaturierung der Naarn wurden auch Projekte aus dem Bezirk Perg eingereicht.

Der Award zeichnet Projektträger aus, die besonders eindrucksvolle Klimawandel-Anpassungsprojekte umgesetzt haben. Aus Österreich sind vier von insgesamt zehn Projekten für die öffentliche Stimmabgabe nominiert. Neben der Naarn auch die Gemeinden Schwertberg, Attnang-Puchheim und Ober-Grafendorf. Aus Tschechien sind ebenfalls vier Projekte nominiert.
Verbesserter Lebensraum
An der Naarn schuf der Wasserverband Machland zwischen Perg und Mitterkirchen Renaturierungsabschnitte, die einen verbesserten Lebensraum für Wasserorganismen bieten und für die Bewohner Erholungsräume schaffen. Die Beschattung durch die gepflanzten Bäume sorgt für eine Verbesserung des Mikroklimas und bremst die Erwärmung des Gewässers. Zusätzlich wird bei Hochwasser das Überflutungsrisiko durch den erweiterten Abflussraum reduziert.
Maßnahmen gegen Überflutungen
Und auch die Gemeinde Schwertberg rittert mit ihrem Projekt um den Award. Durch die in den letzten Jahren getätigten Investitionen der zehn Rückhaltebecken, Entwässerungskanäle und Gräben sollen nun lokale Überflutungen der Geschichte angehören. Außerdem wurden mit Landwirten Verträge abgeschlossen, die sie verpflichten, über fünf Hektar Hangflächen in Dauergrünland umzuwandeln.
Die Projekte mit den meisten Stimmen erhalten am 4. November in Prag einen „Cross-Border-Preis“ und einen „Sympathiepreis“.
Bis 15. Oktober abstimmen
Damit das beste Projekt aus Sicht der Bevölkerung gewinnt, ist diese nun eingeladen, online unter www.adapterraawards.eu abzustimmen.


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