Arbeitslosigkeit im Bezirk Perg über Vorjahresniveau
BEZIRK PERG. Das AMS Perg hat die Arbeitsmarktdaten für März veröffentlicht. Demnach steigt die Arbeitslosigkeit in der Region wieder.

„Der Rückgang der saisonbedingten Arbeitslosigkeit von Februar auf März blieb im Bezirk Perg hinter den Erwartungen. Die Verunsicherung in der Baubranche über die künftige wirtschaftliche Entwicklung führt dazu, dass die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich ansteigt. Auch ein spürbarer Rückgang bei den Stellenmeldungen spiegelt die Unsicherheit vieler Betriebe wider“, fasst AMS-Geschäftsstellenleiter Stefan Gringinger die aktuelle Situation zusammen.
992 Menschen ohne Job
Im März waren Gringinger zufolge 992 Personen beim AMS Perg arbeitslos gemeldet (469 Frauen und 523 Männer), was ein Plus von 18,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeute. Mit drei Prozent liege die Arbeitslosenquote im Bezirk Perg zwar über dem Vorjahresniveau, aber unter dem Landesschnitt von 3,8 Prozent.
Risikofaktoren für Arbeitslosigkeit
Dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, stark mit dem Bildungsniveau zusammenhängt, zeigte sich diesen März besonders deutlich: 477 Betroffene verfügen nur über einen Pflichtschulabschluss als höchste abgeschlossene Ausbildung. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei diese Gruppe um 100 Personen gewachsen. „Liegen neben einem niedrigen Bildungsniveau zusätzlich gesundheitliche Einschränkungen und mangelnde Sprachkenntnisse vor, ist die Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein noch um ein Vielfaches höher“, schildert Gringinger abschließend.


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