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Bürgermeister Anton Froschauer: „Wir müssen der Jugend eine Perspektive geben“

Michaela Primessnig, 04.05.2023 15:34

PERG. In der Bezirkshauptstadt Perg haben Bildung, Jugendförderung und auch die Inklusion jener, die Unterstützung bei ihrem Start ins Leben brauchen, schon immer oberste Priorität. Welche Initiativen dabei immer wieder gesetzt werden und welche Herausforderungen damit verbunden sind, verrät Stadtchef Anton Froschauer im Bürgermeister-Gespräch.

LAbg. Bgm. Anton Froschauer (Foto: Mitterlehner)
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Nicht nur als Schulstadt hat sich Perg in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen gemacht, sondern auch als Ort, in dem allen jungen Menschen eine Perspektive gegeben wird. „Es ist unser Auftrag, allen Entwicklungschancen zu ermöglichen. Das fängt im Kindergarten an und endet auch nicht in den Schulen. Wichtig ist auch, für jene genug Angebot zu haben, die einen schwierigen Start ins Leben haben und Unterstützung brauchen“, so Bürgermeister Anton Froschauer. Mit zwei Produktionsschulen, einem Jugendzentrum und verschiedenen Jugendberatungsangeboten wie Streetwork ist man da gut aufgestellt.

Inklusionsangebot in Schule und Kindergarten

Doch auch in der Grundschule braucht es bereits ein gut aufgestelltes Bildungsangebot, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. „Wir sind bereits in der Planung, die Volksschule Perg zu erweitern und auszubauen. Grund dafür ist nicht nur das Wachstum der Stadt, sondern auch, dass Kinder aus Umlandgemeinden das Inklusionsangebot in unseren Kinderbildungseinrichtungen in Anspruch nehmen. Das stellt uns vor eine große Herausforderung“, so Froschauer. Mit der Bildungsdirektion gibt es deshalb auch bereits Gespräche, wie die Situation verbessert werden kann, denn sowohl in der Volksschule als auch in den Kinderbildungseinrichtungen ist man mit den Kapazitäten bereits voll ausgelastet. Auch weil es ein gutes Inklusionsangebot gibt, das natürlich auch Platz erfordert. „Auch die Maßnahmen, die das Land im Kindergartenbereich vereinbart hat, werden bis 2026 dazu führen, dass wir schon wieder neue Gruppen brauchen.“ In den kommenden Wochen soll daher bereits geklärt werden, wo die bestehenden Kindergärten erweitert werden können.

Schulerweiterungen und Sanierungen

Auch für die Mittelschule Schulzentrum steht eine Sanierung an, für die bereits konkrete Planungen laufen. Und damit sind mehrere Projekte gleichzeitig schon wieder in der Pipeline.

Für Froschauer steht es fest, dass es aber neben einem bedarfsorientierten schulischen Umfeld auch die nötigen Möglichkeiten in der Freizeitgestaltung braucht, damit Kinder und Jugendliche auch Orte haben, wo sie sich ausleben können. Zum einen können das die Vereine bieten, die eine unverzichtbare Jugendarbeit leisten. Nicht zuletzt sorgt aber auch die Stadtgemeinde für attraktive Möglichkeiten. Gerade erst vor Kurzem wurde die neue Pumptrackanlage hinter der Machland-Badewelt fertiggestellt. „Hier haben wir jetzt ein Areal, das viele Möglichkeiten bietet und diesen Platz brauchen Jugendliche und Familien auch. Eine Studie hat uns erst im vergangenen Jahr bestätigt, dass Jugendliche in Perg vergleichsweise ganz gut durch die Corona-Zeit gekommen sind. Das ist gut, aber es braucht jetzt auch attraktive Angebote, damit die Jugendlichen wieder raus können. Ich lade alle ein, die neue Anlage zu erkunden“, so Froschauer.


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