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BEZIRK PERG. Seit Ende April haben Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine freien Zugang auf den österreichischen Arbeitsmarkt. Dies macht sich nun in der Arbeitslosenstatistik für den Bezirk Perg bemerkbar.

AMS-Bezirksstellenleiter Stefan Gringinger informiert über die aktuelle Arbeitsmarktlage im Bezirk. (Foto: www.karinlettner.at)

Im April waren 904 Personen beim AMS Perg arbeitslos gemeldet, davon 489 Frauen und 415 Männer. Dies bedeutet ein Plus von 20,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dennoch haben sich die Bestandszahlen im Vergleich zum März 2023 um 88 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote im Bezirk liegt bei 2,8 Prozent.

Flüchtlinge werden in Arbeitsmarktstatistik erfasst

Ein genauerer Blick auf die Statistik zeigt, dass im Vergleich zum April 2022 der größte Anstieg bei Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft zu verzeichnen war – nämlich ein Plus von 61,5 Prozent bzw. 99 Personen. Dieser Trend wird sich auch kommenden Monate fortsetzen, prognostiziert AMS-Bezirksstellenleiter Stefan Gringinger. Hauptgrund dafür sei, dass Vertriebene aus der Ukraine seit Ende April freien Zugang auf den Arbeitsmarkt haben. Diese Personengruppe werde nun Schritt für Schritt in der regulären Arbeitsmarktstatistik erfasst.

136 Vertriebene arbeiten bereits im Bezirk

Gringinger zufolge werden derzeit rund 50 Personen aus der Ukraine vom AMS Perg betreut. Knapp die Hälfte von ihnen besucht einen Deutschkurs oder hat bereits einen entsprechenden Kurs absolviert. Insgesamt 136 Beschäftigungsbewilligungen für Personen mit Vertriebenenstatus waren Anfang April 2023 im Bezirk Perg aufrecht. Hier sei eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt bereits gelungen.


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