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Städtebaulicher Impuls im Perger Zentrum: Aus altem Kino wird das „Friedrich“

Michaela Primessnig, 09.10.2023 17:33

PERG. Bereits seit Jahren gibt es eine Vision für den Gebäudetrakt des alten Kinos in der Linzer Straße. Nun wird mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftscenters begonnen. Im Sommer 2025 sollen die Mieter einziehen können.

Spatenstich mit Andreas Haderer (Krückl), Johann Fröschl und Klaus Drabek (Raiba Perg), Architekt Bernhard Fierlinger und Karl STeinmayr (HABAU) (Foto: Primeßnig)

„Es gab schon lange Ideen, was wir mit den beiden Gebäuden machen können. 2018 wurden diese dann schon konkreter, dann wurde sehr intensiv an den Planungen gearbeitet“, verrät Johann Fröschl von der Raiffeisenbank Perg. „Oft werden Gebäude auf der grünen Wiese errichtet. Die Zukunft wird aber sein, an bestehenden Objekten etwas Neues zu entwickeln, das ist uns hier sicher gut gelungen.“

Geschäftsflächen , Büros und Wohnungen

Am Standort in der Linzer Straße werden vier neue Geschäftsflächen und 27 Mietwohnungen entstehen, die auch als Büros genutzt werden können. Insgesamt wird das Gebäude drei Geschoße haben, unter der Erde werden 38 Stellplätze in einer Tiefgarage errichtet. „Das ist auch ein sehr wichtiges Thema, dass man die Autos von der Oberfläche wegbringt und nicht wieder Boden versiegelt. Viele Tiefgaragen gibt es ja bis jetzt in Perg nicht, damit wollen wir auch eine Vorreiterrolle übernehmen“, so Fröschl.

Mit dem neuen Wohn- und Geschäftszentrum will man nicht nur ein Gebäude revitalisieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt beitragen. „Solche Projekte sind die Zukunft. Wir haben schon 2008 die ersten Gespräche über Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich geführt. Ich bin sehr dankbar, weil es ein wichtiger Schritt ist, um die Linzer Straße noch attraktiver zu gestalten“, freut sich Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Froschauer.

Ein wichtiger Aspekt beim Neubau wird das Thema Nachhaltigkeit sein. So werden neben modernsten Baumaterialien auch energieeffiziente Technologien zum Einsatz kommen, um den Energieverbrauch zu minimieren. Auch die Gebäudeinfrastruktur soll über erneuerbare Energien verfügen. Als ausführende Firmen zeichnen die Perger Baufirmen HABAU und Krückl verantwortlich. Die Pläne wurden vom Architekturbüro Kroh & Partner erstellt. Noch im Oktober werden die Bagger anrollen. Interessenten können sich schon melden, Bezug soll im Sommer 2025 sein.


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