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MAUTHAUSEN/ST. PANTALEON. Die UVP-Verhandlung konnte nach fünf intensiven Tagen am 8. November abgeschlossen werden. Von der Einreichung bis zum Ende der UVP-Verhandlung vergingen 16 Monate. Das Land Oberösterreich und das Land Niederösterreich warten nun noch auf den positiven Bescheid. Damit soll auch der Zeitplan für das Projekt halten. 2024 soll mit dem Bau begonnen werden

2024 soll mit dem bau der neuen Brücke begonnen werden. (Foto: Mottas)
2024 soll mit dem bau der neuen Brücke begonnen werden. (Foto: Mottas)

„Brücken bauen heißt Verbindungen schaffen, und genau das wollen wir zwischen den Bundesländern Ober- und Niederösterreich auch realisieren. Der Abschluss der UVP-Verhandlung ist ein weiterer großer Schritt, damit die neue Donaubrücke zeitgerecht errichtet werden kann. Bereits im kommenden Jahr 2024 wollen wir in die Bauphase übergehen, damit im Jahr 2027 die Brücke fertiggestellt, eröffnet und für den Verkehr freigegeben werden kann. Um den sehr straffen Zeitplan einhalten zu können, hoffen wir rasch den positiven Bescheid der UVP-Behörde in den Händen zu halten“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Mit Vorliegen der „Zusammenfassenden Bewertung der Umweltauswirkungen“ vom August 2023 bestätigten die zuständigen Gutachter der Behörde die Umweltverträglichkeit des Projektes Neue Donaubrücke Mauthausen. Nach der Öffentlichen Auflage und dem Ablauf der Frist zur Stellungnahme fand nun von 2. bis 8. November die Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung beider Behörden (Land Oberösterreich und Land Niederösterreich) in St. Pölten statt. In der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) wurden die Schutzgüter in unterschiedlichen Fachbeiträgen beleuchtet, um die Umweltverträglichkeit des Vorhabens sicherzustellen. Es wurden entsprechende Maßnahmen entwickelt, um die Umwelt vor negativen Auswirkungen zu schützen. Die Gutachter der Behörden haben die UVE geprüft und das Vorhaben in ihren jeweiligen Teilgutachten bzw. in der Zusammenfassenden Bewertung als umweltverträglich eingestuft.

Bürgerinitiativen wurden gehört

Im Laufe des Projekts haben sich verschiedene kritische wie unterstützende Bürgerinitiativen auf beiden Seiten der Donau gebildet, die im Zuge der Verhandlung die Möglichkeit wahrgenommen haben, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Die Stellungnahmen und Fragen von Gegnern und Unterstützern wurden gehört, gemeinsam erörtert und direkt bei der öffentlichen Verhandlung beantwortet. Dazu waren die zuständigen Fachbereichsplaner der Projektwerber sowie die jeweiligen Gutachter der Behörden anwesend.

„Die neue Donaubrücke steht für Fortschritt und eine verbesserte Lebensqualität für die Bürger in der Region. Es geht um einen besseren und schnelleren Verkehr, weniger Lärm- und Umweltbelastung sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und Investitionen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wir erwarten einen positiven Beschied schon Anfang nächsten Jahres“, betont Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.


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