Seniorenbund Bezirk Perg knackt den bisherigen Mitgliederrekord
BEZIRK PERG. Mit Ende Jänner konnte der Seniorenbund einen Höchststand bei den Mitgliedern im Bezirk Perg verkünden. 5.055 Senioren gehören der schwarzen Seniorenorganisation inzwischen an. „An uns führt bei Verhandlungen zu Pensionen, Pflege und anderen Themen kein Weg vorbei“, so der Landesobmann Josef Pühringer überzeugt.

Neben dem notwendigen Paradigmenwechsel, wie die Gesellschaft und die Politik die Senioren von heute und in der Zukunft sehen, gebe es aus Sicht des OÖ
Seniorenbundes vor allem in vier Bereichen Handlungsbedarf. Das betreffe an erste Stelle den Bereich der Pflege. „Es kann kein Dauerzustand sein, dass 1.140 Betten in Seniorenheimen nicht besetzt werden können“, so Pühringer. Deshalb müsse hier schnell gehandelt werden. Zum zweiten den Bereich der Gesundheit, so es vor allem eine Attraktivierung des niedergelassenen Bereiches bzw. von Kassenstellen brauche. Darüber hinaus müssen Senioren finanziell abgesichert werden, daher wären wichtige Schritte die Abschaffung der Aliquotierung bei der ersten Pensionsanpassung und dass man das Arbeiten in der Pension weiter attraktiviert.
Der vierte Punkt, für den sich der Seniorenbund stark machen möchte, ist die Abschaffung der Altersdiskriminierung. „Diese Gruppe macht ein Drittel der Gesellschaft aus, wir sind noch aktiv und wollen die Gesellschaft mitgestalten“, so Bezirksobmann Karl Grufeneder. Es müsse aber auch analoge Angebote noch geben, für jene, die im digitalen Bereich nicht so sattelfest sind.


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