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Leserbrief zur Donaubrücke Mauthausen

Online Redaktion, 22.10.2024 07:49

MAUTHAUSEN. Herbert Weißenhofer aus Ennsdorf hat einen Leserbrief zur neuen Donaubrücke in Mauthausen an die Redaktion geschickt. Er sagt: „Man hat es jahrelang verabsäumt, die notwendigen Sanierungs- und Wartungsarbeiten durchzuführen.“

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Aktuell wird versucht, die Fehler die in der Planung des Projektes gemacht wurden, den Beschwerdeführern umzuhängen. Bei einem Projekt dieser Dimension ist mit einer UVP bzw. mit Einsprüchen zu rechnen. Einsprüche zu einer UVP haben generell aufschiebende Wirkung. Dies in der Zeitplanung nicht zu berücksichtigen, ist grob fahrlässig seitens der Projektbetreiber.

Daraus jetzt abzuleiten, dass es aufgrund der Einsprüche zu einem verzögerten Projektstart kommt, ist daher nicht richtig. Es wurden keine notwendigen Grundstücksablösen vorgenommen, die Flächen stehen daher noch nicht zur Verfügung. Von einem Baustopp kann keine Rede sein.

Warum ist die Brücke in einem schlechten Zustand? Weil man es jahrelang verabsäumt hat, die notwendigen Sanierungs- und Wartungsarbeiten durchzuführen. Dies wurde jetzt nachgeholt, die Brücke ist daher laut Gutachten aktuell in einem besseren Zustand als 2017. Wenn die richtigen Sanierungs- und Wartungsarbeiten weiterhin durchgeführt werden, könnte die Brücke länger als bis 2027 benutzt werden.

Nicht laut gesprochen wird seitens Projektbetreiber über den Preisauftrieb. Die Gesamtkosten des Projektes haben sich von ursprünglich 125 Millionen auf 250 Millionen verdoppelt. Wie kann das sein? Und dies für ein Straßenprojekt bei dem Staus wieder vorprogrammiert sind und welches damit für Pendler keine Verbesserung bringt (geplante Ampelsteuerung beim Kreisverkehr Windpassing, verstärkte Nutzung der Bahnstrecke in den ecoplus Wirtschaftspark verursacht Stehzeiten von ca. 1,5 Stunden pro Tag, …).

Leserbrief von Herbert Weißenhofer, Ennsdorf

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