Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Anreiner zeigen Widerstand gegen geplante Trafostation im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße in Grein

Jennifer Wiesmüller, 27.04.2026 09:34

GREIN. Im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße in Grein ist die Errichtung eines Transformators geplant. Gegen dieses Vorhaben regt sich Widerstand seitens der Anrainer. Daher lud die Gemeinde vergangenen Donnerstag zu einer Zusammenkunft, um Bedenken und Einwände gemeinsam zu besprechen

Gegenwind für Transformator im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße in Grein. (Foto: Leitner)
Gegenwind für Transformator im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße in Grein. (Foto: Leitner)

Die 30-Kilovolt-Trafostation soll von der Linz Netz GmbH betrieben werden und eine Größe von rund achteinhalb mal vier Metern aufweisen. Dafür ist die Bebauung einer Fläche von etwa 34 Quadratmetern vorgesehen. Mit dem Projekt verbindet man in Grein die Erwartung, künftig mehr Strom aus Photovoltaikanlagen in das Netz einspeisen zu können und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu erhöhen, indem Netzausfälle vermieden werden.

Besorgte Anrainer

Im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße stößt das Vorhaben jedoch auf Gegenwind. Die Anrainer kritisieren eine fehlende Transparenz und hätten bei einem Bauprojekt in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnhäuser stärker eingebunden werden wollen. Die betroffenen Familien sehen in der geplanten Errichtung einen Eingriff in ihr Zuhause, ihre Lebensqualität und in ihr Sicherheitsgefühl. Sie befürchten eine Gefährdung ihrer Gesundheit sowie eine Lärmbelastung und eine Wertminderung ihrer Immobilien.

Bau eines Transformators bedarf keiner Bauverhandlung

Bürgermeister Rainer Barth (ÖVP) sowie zwei Mitarbeiter der Linz Netz GmbH waren bei der Zusammenkunft im Wohngebiet an der Spitzfeldstraße persönlich anwesend und standen für Fragen sowie Stellungnahmen zur Verfügung. Bürgermeister Barth bestätigte, dass die Bauanzeige ordnungsgemäß im Stadtamt eingelangt und von ihm per Unterschrift bestätigt worden sei. Der Bau eines Transformators bedarf keiner Bauverhandlung.

Seinerseits sind weitere Gespräche mit den Anrainern sowie der Linz Netz GmbH geplant. Dabei soll auch die Eignung eines alternativen Standorts außerhalb des Wohngebiets besprochen werden. Rainer Barth verweist zudem darauf, dass im Gemeindegebiet von Grein weitere vergleichbare Transformatoren in Wohngebieten errichtet werden und diese Projekte dort auf keinen Gegenwind stoßen.

Hinweis: Tips hat bei der Linz Netz GmbH weitere Informationen beziehungsweise Stellungnahmen zum geplanten Projekt angefragt. Sobald diese eingehen, werden sie an dieser Stelle ergänzt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden