SPÖ Bad Kreuzen beantragt Durchfahrverbot in Neuaigen
BAD KREUZEN. Die SPÖ Bad Kreuzen will ein Durchfahrverbot für die Siedlungs- und Wanderstraße in Neuaigen in den Gemeinderat bringen. Ausgenommen bleiben soll der Anrainerverkehr. Über den Antrag soll laut Aussendung am 29. September beraten werden.

Die SPÖ beantragt zunächst die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Durchfahrverbot der Siedlungs- und Wanderstraße Neuaigen“. Der Gemeinderat soll einen Grundsatzbeschluss fassen und die notwendigen Schritte für ein entsprechendes Verfahren einleiten.
Verkehrssicherheit und Lebensqualität der Anrainer
Als Gründe nennt SPÖ-Gemeinderätin Sieglinde Luger die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität der Anrainer. Die Straße werde neben Anrainern auch von Wandernden sowie Fußgängern und Radfahrern genutzt. Enge Stellen, Kurven, Kreuzungen, Ausfahrten und eine Kuppe würden dabei Gefahrenbereiche darstellen, so die SPÖ.
Unnötigen Durchzugsverkehr reduzieren
Nach Ansicht der Partei bringe die Durchfahrt über die kurvenreiche und teilweise enge Strecke keinen wesentlichen Zeitgewinn. Ein Durchfahrverbot könne unnötigen Durchzugsverkehr reduzieren, ohne die Erreichbarkeit der Wohnbereiche einzuschränken. Auch die Belastung der Gemeindestraße und damit deren Erhaltungskosten könnten dadurch sinken.
Parallel dazu wurde eine Online-Petition für das Durchfahrverbot gestartet. Zudem hat Luger die Einführung einer Bürger:innen-Stunde vor Gemeinderatssitzungen beantragt. Auch darüber soll am 29. September im Gemeinderat beraten werden.








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